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UMIDIGI Z2 Pro Testbericht

Smartphones UMiDigi
85

Pro

  • schöne Optik
  • Display
  • gute Performance
  • Kamera besitzt schnellen Fokus und Auslöser
  • tolle Verarbeitung

Contra

  • Gerät kommt mit schlechtem Empfang nicht ganz so gut zurecht
  • keine Videoaufnahmen in 4k (obwohl vom Hersteller beworben)
  • keine Benachrichtigungs-LED

Fazit

Das UMIDIGI Z2 Pro ist ein gutes und solides Smartphone und verfügt über einen großen Funktionsumfang. Ein Alleinstellungsmerkmal besitzt das UMIDIGI z2 Pro jedoch nicht. Neben aktueller und gut ausgestatteter Hardware sind zudem die Verarbeitung und das Design sehr gut gelungen. Trotzdem es sich im Test überwiegend gut geschlagen hat, kriegt das UMIDIGI Z2 Pro keine uneingeschränkte Kaufempfehlung. Von einem Kauf muss aber definitiv nicht abgeraten werden. Doch wieso kriegt das Z2 Pro trotz der guten Resultate keine uneingeschränkte Kaufempfehlung? Nun: Wegen kleinerer Ungereimtheiten beim Empfang, des Fehlens einer Benachrichtigungs-LED oder eines Displays, welches Ereignisse auch im ausgeschalteten Zustand anzeigt. Hauptsächlich aber deswegen, weil sich das Z2 Pro in einer Preisklasse beweisen muss, die aktuell ziemlich gut von anderen Herstellern wie Honor (beispielsweise mit dem 8x oder Honor Play) oder Xiaomi (beispielsweise mit dem Poco F1) mit tollen Geräten bedient wird. Um konkurenzfähig zu werden, müssen die softwareseitigen Bugs defintiv behoben werden. Sollte der Preis aber noch etwas fallen und sich im Idealfall dem 200-Euro-Bereich nähern, dann ist das UMIDI Z2 Pro ein Geheimtipp. Besonders vielreisende können das Gerät aber durchaus jetzt schon näher in Betracht ziehen, da das Z2 Pro laut Hersteller Mobilfunkmäßig (fast) auf der ganzen Welt einsetzbar ist. Zudem unterstreichen der gute Akku, die brauchbare Kamera und der großzügige Speicherpatz von 128 GB die Ambitionen eines Reisebegleiters. Leute die in Gegenden mit schlechter Netzabdeckung leben, sollten sich lieber anderweitig umsehen.
85
Akku - 80
Design & Verarbeitung - 90
Display - 92
Kamera - 85
Konnektivität & Verbindungen - 80
Performance - 83

Das Z2 Pro aus dem Hause UMIDIGI (nicht zu verwechseln mit der lieben „oMIDaGI“ 🙂 ) verspricht auf den Papier viel und kommt mit schlanker Software, aktuellem Prozessor und ordentlich Speicher daher. Wie es sich in einem Langzeittest geschlagen hat, erfahrt ihr im nachfolgenden Text.

 

Die anfänglichen Softwareprobleme waren zum Zeitpunkts unseres Tests bereits größtenteils behoben. Dennoch hat die Vergangenheit gezeigt, dass UMIDIGI hardwaretechnisch zwar ordentliche Geräte auf den Markt bringt, aber es immer wieder zu solch gravierenden Softwareproblemen kommt. Auch bei den regemäßigen Updates lässt sich UMIDIGI oft sehr lange Zeit.

 

 

Preisvergleich

 


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Ein Testbericht von Din Smajlaj

Design und Verarbeitung

Beim UMIDIGI Z2 Pro fällt zunächst das große 6,2 Zoll große Display ins Auge und die aus Glas verarbeitete und zu den Kanten leicht abgerundete Rückseite sticht hervor. Das Display-zu-Gehäuse-Verhältnis gibt der Hersteller mit 90% an.  Display und Rückseite werden von einem hochwertigen Aluminiumrahmen gehalten. UMIDIGI folgt beim Z2 Pro einen aktuellen Trend und spendiert diesem Modell eine sogenannte Notch, eine Einkerbung im oberen Displaybereich. Trotz der Größe und der verbauten Materialien ist das UMIDIGI Z2 Pro mit  lediglich 163g fast schon ein Leichtgewicht und liegt damit sehr angenehm in der Hand und ist damit sogar 2g leichter als vom Hersteller angegeben. Die Glasrückseite fühlt sich angenehmen an – sie ist aber auch teilweise sehr rutschig und zieht Staub und Fingerabdrücke magisch an. Das Z2 Pro ist in den Farbvarianten Twiligt(Blau/Lila), Ceramic(Dunkel/schwarz) und als Sonderauflage auch im Carbon-Optik erhältlich. Das Testgerät lag in der Variante Twiligt vor und sah ganz schick aus. Auf der Rückseite verschmelzen Blau und Grün ineinander und je nach Blickwinkel ergab dies einen tollen Effekt. Begeben wir uns mal auf einem Rundgang um- und hinter das UMIDIGI Z2 Pro: Vorne überragt wie eingangs erwähnt das 6,2 Zoll große Display, auf welches im weiteren Verlauf noch näher eingegangen wird. Des Weiteren findet man auf Vorderseite wie ebenfalls schon erwähnt der/die/das Notch (das Wort hat noch nicht Einzug in den Duden gehalten 🙂 ). Im Notch-Bereich sind eine recht klein gehaltene Hörmuschel, zwei Kameralinsen und Sensorik verbaut. Physische und/oder kapazitive Tasten sucht man auf der Vorderseite vergebens. Linksseitig steht etwas alleingelassen der Einschub für wahlweise zwei Nano-Simkarten oder eine Nano-Simkarte und einer MicroSD-Speicherkarte mit bis zu 256 GB Kapazität bereit. Rechts befinden sich die einzigen physischen Tasten des Geräts für Lautstärkeregelung sowie der Ein- und Ausschaltknopf. Alle drei Tasten haben etwas Spiel und wackeln dadurch – sie haben aber trotzdem einen guten Druckpunkt. Auf der Oberseite befindet sich lediglich ein Mikrofon zwecks Unterdrückung der Umgebungsgeräusche. Auf der Unterseite befindet sich mittig die USB-C Buchse welche Übertragungsgeschwindigkeiten nach UBS 2.0 gewährleistet. Rechts auf der Unterseite befindet sich ein Mikrofon und links unten ist der Lautsprecher platziert worden. Mikrofon und Lautsprecher sind analog designt, sodass lustigerweise der Eindruck entstehen kann, dass es sich um Stereo-Lautsprecher handelt – dem ist aber nicht so, es handelt sich um einen Mono-Lautsprecher. Auf der Rückseite sind zwei Kameralinsen und der Fingerabdrucksensor recht gut platziert. Wer bis hier hin mitgezählt hat, wird festgestellt haben, dass das UMIDIGI z2 Pro insgesamt – Vorder- und Rückseite mitgezählt – über vier Kameralinsen verfügt. Ob mehr Linsen gleich bessere Bilder bedeuten, wird sich ebenfalls im weiteren Verlauf zeigen. Damit ist der Rundgang ums UMIDIGI Z2 Pro abgeschlossen und der aufmerksame Leser wird sicherlich schon festgestellt haben, dass der vom Aussterben bedrohte Klinkenanschluss fehlt.

 

 

Display

Das Display des UMIDIGI Z2 Pro misst 6,2 Zoll in der Diagonale und löst mit 1080 x 2246 Pixeln (FHD+) und einer Pixeldichte von 403 PPI (Pixel pro Zoll) auf. Die Kombination aus FHD+ und den hohen PPI-Wert ergibt ein gestochen scharfes Bild – einzelne Pixel sind mit dem bloßen Auge nicht mehr erkennbar. UMIDIGI verbaut im Z2 Pro ein IPS-Display. Farbdarstellung und Displayausleuchtung sind ziemlich gut. Trotz der recht hohen Auflösung können Medien bei Streaming-Anbietern wie Amazon und Netflix wegen fehlender Zertifizierung (Stichwort DRM / Digital Rights Management) nur in SD/ 480p wiedergegeben werden.  Kurzweilig entstand beim Testen der Eindruck, als könnte das Display vor allem draußen noch etwas heller sein. Erfreulicherweise erwies sich diese Annahme als Fehlalarm. Ursache für diese falsche Annahme war die automatische Regelung der Helligkeit bzw. die Darstellung des Reglers für die Helligkeit. Ist die automatische Helligkeit aktiviert, dann ist der Regler immer auf Anschlag und bewegt sich nicht (auch wenn die Helligkeit reguliert wurde). So entstand der Eindruck, als sei das Display schon maximal hell. Tatsächlich zeigte sich aber, dass bei manueller Regulierung und bei maximaler Helligkeitsstufe das Display um ein vielfaches heller wurde – um nicht zu sagen: mehr als ausreichend hell. Das Display ist Multi-Touch fähig und erkennt 10 gleichzeitige Berührungen. Außerdem scheint das Display auch robust gegen Kratzer zu sein, da es während der Testphase ohne Schutzfolie getragen wurde und keinerlei Beschädigungen aufweist. Einen kleinen Kritikpunkt muss sich das ansonsten tolle Display aber auch gefallen lassen. Eine AlwaysOn-Funktion wäre toll gewesen, denn auch im Lockscreen schweigt sich das Telefon über mögliche Benachrichtigungen aus. Benachrichtigungsicons finden wegen der zu breiten Notch keinen Platz mehr und so passierte es häufig, dass Ereignisse nicht zur Kenntnis genommen wurden. Das Handy in die Hand nehmen und auf Verdacht Ereignisse prüfen zu müssen ist nicht mehr zeitgemäß. Dass man auch mit IPS-Technik AlwaysOn sinnvoll umsetzten kann, zeigen andere Hersteller (an dieser Stelle sei das Honor 7x genannt). Ansonsten Hut ab für das tolle Display (mehr kriegt mal wohl nur noch aus OLEDs rausgeholt).

 

 

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  • 【Qi fähige Smartphones mit NFC Funktion: Alles Einfach】Die Rückseite von umidigi Z2 pro aus Glas ermöglicht einfaches Laden ohne Kabel. Die Glasrückseite (statt Aluminium) ist eine Voraussetzung für das drahtlose Laden. Lade es einfach mit kabellosen Ladestationen und Ladefeldern in Hotels, Cafés und Flughäfen - auf der ganzen Welt. UMIDIGI Z2 Pro unterstützt auch Funktional NFC, wobei Android Pay und Buspayment verwendet werden können
  • 【Ausdauerndere und schnellere Performance: CPU:Helio P60; Betriebssystem: Android 8.1, 6GB+128GB】Der schnelle 2.0-GHz-Octa-Core-Prozessor liefert die perfekte Performance für Ihr Entertainment. Per Fingerabdruck entsperrst du das Smartphone blitzschnell. Das Android 8.1 System läuft schneller und flüssiger. Erweiterbar mit einer bis zu 265GB TF Karte, mehr Platz für Fotos, Musik, Videos
  • Dual 4G LTE Smartphone, Global Bands, 16MP + 8MP Quad Kameras: Geschäftsreisen und Reisen

Letzte Aktualisierung am 13.11.2018 um 17:49 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

 

 

Leistung

Im inneren des UMIDIGI Z2 Pro werkelt der Helio P60 aus dem Hause MediaTek. Beim Helio P60 handelt es sich um einen Anfang 2018 herausgebrachten Achtkernprozessor mit einer maximalen Geschwindigkeit von 2GHz pro Kern sowie einer dedizierten Einheit für künstliche Intelligenz. Als Grafikeinhaut fungiert eine Mali-G72 MP3 mit einer Leistung von 800MHz. Unterstützt wird die CPU und GPU von stolzen 6 GB Arbeitsspeicher und 128 GB Speicherplatz. Arbeitsspeicher und der Speicher für Dateiablage lieferten gute Geschwindigkeiten. Wem der üppige interne Speicher noch nicht ausreicht, der kann diesen um weitere 256 GB per MicroSD erweitern – ab Werk sind 11,4 GB vom System belegt und der Rest (116,4 GB) steht zur freien Verwendung zur Verfügung. Die verbauten Komponenten wirken gut aufeinander abgestimmt.

Im Alltag lief das Telefon bemerkenswert gut. Alle Aktionen liefen sehr flüssig, Abstürze gab es zu keinen Zeitpunkt. Beliebte Spiele wie Asphalt und SubwaySurfers schafft das UMIDIGI z2 Pro mühelos und wird dabei selbst bei hoher Belastung nicht nennenswert warm. Das UMIDIGI Z2 Pro lässt sich biometrisch per Fingerabdruck und/oder Gesichtserkennung/Face-Unlock entsperren. In 8 von 10 Fällen lässt sich das z2 Pro zuverlässig und ausreichend schnell biometrisch entsperren – wobei man an dieser Stelle noch erwähnen sollte, dass es Hersteller bzw. Geräte gibt, die dies noch toller und schneller können. Der verbaute Mono-Lautsprecher ist Standardkost und klingt bis circa 80% gut, aber darüber hinaus fängt es dann an, etwas „unsauber“ zu klingen.

 

 

Betriebssystem

Bei der Software wagt UMIDIGI einen Neuanfang und liefert unter anderem auf dem Z2 Pro (fast) pures Android in der Version 8.1.0 alias Oreo aus dem AOSP (Android Open Source Project) aus. UMIDIGI hat wohl aus der Vergangenheit gelernt und installiert (fast) keine eigenen Apps mehr vor – lediglich das Menü wurde um Einträge, die es im normalen Android nicht gibt, ergänzt (beispielsweise um den Menüpunkt „DuraSpeed“) und die Taschenlampe-App und der Dateimanager scheinen nicht Stock-Android zu sein. Das schlanke Betriebssystem steht dem UMIDIGI Z2 Pro gut zu Gesicht und in Kombination mit der guten Hardware läuft das System sehr perfomant. Ansonsten ist das Thema Software schnell abgearbeitet. Wer kein pures Android mag, der kann sich das System durch zahlreiche Launcher wunschgemäß modifizieren.

Wagen wir noch einen kurzen Blick in das Thema Updates. Aktuell läuft ja wie schon erwähnt Android 8.1.0 / Android Oreo. Die Sicherheitsupdates hatten im Testzeitraum den Stand von 2018-07. Updates erreichen das Gerät OTA (also Drahtlos). In weit das Z2 Pro mit Updates versorgt wird bzw. ob es die nächste(n) Android Version(en) zu Gesicht bekommen wird, lies sich nicht zweifelsfrei ermitteln. In der Vergangenheit war UMIDIGI aber sehr faul was Updates für ihre Geräte angeht.

 

 

 

Kamera

Vorne sowie hinten besitzt das UMIDIGI z2 Pro jeweils eine Dual-Kamera und zählt damit insgesamt vier Kameras – der Hersteller verwendet hierzu auch den Marketingbegriff „Quad Camera“. Auf der Rückseite besitzt die Hauptkamera 16,4 MP und eine Blende von f/1.7. Designtechnisch zeichnen sich die Kameras auf der Rückseite dadurch aus, dass sie fast bündig mit dem Gehäuse abschließen – wodurch das Gerät flach auf einer Oberfläche aufliegen kann. Für Licht sorgt ein Dual-LED-Blitz. Die hintere sekundäre Kamera schafft  8MP. Vorderseitig knippst die Hauptkamera mit 16,4 MP und einer Blende von f/2.0. Die sekundäre Kamera auf der Vorderseite schafft 8 MP. Videos können in maximal FDH und 30 FPS (Bildern pro Sekunde) aufgenommen werden. Auf dem Papier schafft die Haupkamera auf der Rückseite auch Aufnahmen in 4k – diese Auslösung lässt sich aber weder mit der vorinstallierten noch mit einer alternativen Kamera Anwendung einstellen.

In der Praxis schlägt sich die Kamera bei optimalen Bedingungen gut. Die Ergebnisse bei Low-Light sind höflich ausgedrückt in Ordnung. Lediglich bei kompletter Dunkelheit bekommt die Kamera naturgemäß Schwierigkeiten. Der Dual-LED-Blitz leuchtet im Inneren gut aus, richtet aber draußen kaum etwas aus (was die Strahlkraft angeht). Positiv haben der schnelle Fokus und der ebenfalls schnelle Auslöser gefallen. HDR kitzelt noch etwas aus den Bildern raus. Den Bokeh-Effekt beherrscht die Kamera des UMIDIGI Z2 Pro so mäßig.

Die Vorderkamera erwies sich im Test als eher durchschnittlich. Den mit der Vorderkamera aufgenommen Bildern fehlt es etwas an Farbdetails – Gesichter wirken meist blass.

Videoaufnahmen sehen gut aus, zu schnelle Schwenkbewegungen sollte man aber vermeiden. Grundsätzlich gilt aber, dass mit dem UMIDIGI Z2 Pro Fotoaufnahmen besser gelingen als Videoaufnahmen.

Das Kamerainterface ist übersichtlich und schlicht gehalten. Unschön war, dass man Schnelleinstellungen für HDR und Blitz immer zwei Mal anwählen musste, ehe sie dann aktiv waren.

Es halten sich hartnäckig Gerüchte, wonach die zweiten Linsen für die Tiefenschärfe nur Attrappe sein sollen. Dieses Gerücht konnte in diesem Test weder bestätigt, noch wiederlegt werden. Auffällig ist, dass die Tiefenschärfe nach einem Update (siehe Screenshot mit Update-Beschreibung in Mandarin) im Kamerainterface anders benannt worden war und subjektiv betrachtet danach auch besser funktionierte. Scheinbar hat UMIDIGI zumindest der weiten Linse auf der Rückseite mit einem Update Leben eingehaucht.

 

 

Konnektivität / Verbindungen / weitere Features

Die Paradedisziplin des UMIDIGI Z2 Pro ist wohl die „Verbindungsvielfallt“ – zumindest was die Quantität angeht. UMIDIGI wirbt damit, mit dem z2 Pro weltweit nur wenige Mobilfunkstandards nicht zu unterstützen. So ist es nicht verwunderlich, dass das UMIDIGI Z2 Pro mit den Mobilfunkgegebenheiten (Telefonie + Internet) in Berlin keine Schwierigkeiten hatte. Das UMIDIGI Z2 Pro ist Dualsim fähig und beide Simslots können über das schnelle cat7 LTE (300 mbit/s im Download) ins Internet gehen. Auch das in Deutschland so weit verbreitete LTE-Band 20 ist für das Z2 Pro kein Problem. Es werden alle aktuellen Wlan Standards unterstützt (bis Wlan-AC bzw. neuerdings WiFi-5) und sowohl das 2,4 GHz als auch der 5GHz Frequenzbereich werden unterstützt. Die Nahfunktechnik, NFC, beherrscht die Pro Variante des Z2 ebenfalls (im Gegensatz zu der „normalen“ variante). Bluetooth 4.2, Wifi-Direct, GPS, Bildschirmspiegelung zählen ebenfalls zum Funktionsumfang des Z2 Pro. Kurzgefasst könnte man auch sagen, außer Bluetooth 5.0 kann das UMIDIGI Z2 Pro alles und mit allem funken. Darüber hinaus können per Kabel über OTG Schnittstelle externe Speichermedien und/oder Geräte wie beispielsweise Maus/Tastatur angebunden werden.

Abzüge gibt es in dieser Kategorie aber in der B-Note. Mit schlechten Empfangsbedingungen kommt das UMIDIGI Z2 Pro nicht gut zurecht. Telefonie und Internet waren bei schlechtem Empfang nicht immer möglich. Während der Testphase passierte es auch einmal, dass das Telefon aus nicht nachvollziehbaren Gründen vollständig offline war und nur ein Geräteneustart half. Immerhin: bei guten Empfangsbedingungen war Telefonie und Internet tadellos!

 

Akku

Der Akku des UMIDIGI Z2 Pro hat eine Kapazität von 3550 mAh und ist wie bei den meisten aktuellen Smartphones nicht wechselbar. Vorausgesetzt man verwendet das bei beigelegte Zubehör, dann ist der Akku von 15% auf 100% in 1std und 47min aufgeladen. Drahtlos aufladen lässt sich der Akku ebenfalls und zwar nach Qi-Standard (entsprechendes Zubehör erforderlich). Kabelgebunden kann das Z2 Pro mit bis zu 18W und drahtlos mit bis zu 15W aufgeladen werden.

Im Alltag hielt der Akku gut durch. Bei intensiver Nutzung war am Ende des Tages (von 08:00 bis 24:00 Uhr gerechnet)  meist noch eine Restladung von circa 10% übrig. Am Ende der Testphase – quasi als die Messe schon gelesen war und das Z2 Pro nicht mehr extrem gestresst wurde – hielt der Akku locker an die zwei Tage durch. Power-User sollten also durch den Tag kommen und wenn man sich etwas zurückhält, dann schafft man auch durch aus mehr. Die Kernaufgabe, den Anwender durch den Tag bringen, meistert der Akku des Z2 Pro also.

 

 

Lieferumfang

Ausgeliefert wird das UMIDIGI z2 Pro in einer schlichten und dennoch nett gemachten Verpackung. Im Einzelhandel würde man vielleicht sagen, dass es sich hierbei um eine frustfreie Verpackung handelt, da der Inhalt ohne nennenswerten Aufwand entnommen werden kann. Die Verpackung selber hat eine leicht geriffelte Oberfläche und ist etwas an Carbon-Haptik angelehnt. Öffnet man die Verpackung, dann kommt das UMIDIGI Z2 Pro, ein 18W-Netzteil mit EU-Stecker, ein rot ummanteltes USB-C Kabel, ein USB-C-zu-Klinke Adapter, ein kleines Handbuch, ein biegsames Plastik Schutzcase sowie eine Dankeschön- und Gewinnspielteilnamekarte des Herstellers zum Vorschein. Kopfhörer hat sich der Hersteller gespart. Ein CE-Zeichen befindet sich beruhigender Weise sowohl auf der Verpackung als auch auf der Geräterückseite wieder. Die Tatsache, dass der Netzstecker passend ist und sich ein CE Zeichen auf dem Gerät befindet, zeigt, dass man sich auf Kundschaft aus Europa eingestellt hat.

 

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Versand & Zoll

Der Versand nach Deutschland ist kostenlos und eure Ängste wegen dem Zoll sollten in diesem Fall unbegründert sein, weil Gearbest die Verzollung für euch vornimmt (Wenn ihr die Versandart „Priority Line: German Express“ bei der Bestellung wählt). Genaueres zum Versand & der Verzollung könnt ihr im Blog von GearBest.com nachlesen.

Somit wird das Paket bis zu eurer Haustür geliefert, ohne dass weitere Kosten anfallen

 

 

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  • schöne Optik
  • Display
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Das UMIDIGI Z2 Pro ist ein gutes und solides Smartphone und verfügt über einen großen Funktionsumfang. Ein Alleinstellungsmerkmal besitzt das UMIDIGI z2 Pro jedoch nicht. Neben aktueller und gut ausgestatteter Hardware sind zudem die Verarbeitung und das Design sehr gut gelungen. Trotzdem es sich im Test überwiegend gut geschlagen hat, kriegt das UMIDIGI Z2 Pro keine uneingeschränkte Kaufempfehlung. Von einem Kauf muss aber definitiv nicht abgeraten werden. Doch wieso kriegt das Z2 Pro trotz der guten Resultate keine uneingeschränkte Kaufempfehlung? Nun: Wegen kleinerer Ungereimtheiten beim Empfang, des Fehlens einer Benachrichtigungs-LED oder eines Displays, welches Ereignisse auch im ausgeschalteten Zustand anzeigt. Hauptsächlich aber deswegen, weil sich das Z2 Pro in einer Preisklasse beweisen muss, die aktuell ziemlich gut von anderen Herstellern wie Honor (beispielsweise mit dem 8x oder Honor Play) oder Xiaomi (beispielsweise mit dem Poco F1) mit tollen Geräten bedient wird. Um konkurenzfähig zu werden, müssen die softwareseitigen Bugs defintiv behoben werden. Sollte der Preis aber noch etwas fallen und sich im Idealfall dem 200-Euro-Bereich nähern, dann ist das UMIDI Z2 Pro ein Geheimtipp. Besonders vielreisende können das Gerät aber durchaus jetzt schon näher in Betracht ziehen, da das Z2 Pro laut Hersteller Mobilfunkmäßig (fast) auf der ganzen Welt einsetzbar ist. Zudem unterstreichen der gute Akku, die brauchbare Kamera und der großzügige Speicherpatz von 128 GB die Ambitionen eines Reisebegleiters. Leute die in Gegenden mit schlechter Netzabdeckung leben, sollten sich lieber anderweitig umsehen.
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Tobias Hartmann
Hi, ich bin Tobias - Gründer und seit 2009 begeisterter Blogger auf tobias-hartmann.net! Mit Begeisterung berichte ich euch über Smartphones, Tablets & Notebooks aus China, versuche euch bei alltäglichen IT Problemen zu unterstützen und schreibe Anleitungen um euch zu helfen.