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Teclast F7 Testbericht

Notebooks Teclast
82.5

Pro

  • hervorragende Verarbeitung
  • gutes Full HD IPS Display
  • sehr gutes Touchpad (mit kleinem Bug)
  • virtueller Nummernblock
  • flotte Systemperformance plus schnelle SSD

Contra

  • leichter Gelbstich im Display
  • mögliche Probleme beim Ablösen der Displayschutzfolie
  • durchschnittliche Akkulaufzeit

Fazit

Hier gibt es viel Ultrabook zum Schnäppchenpreis. Die Verarbeitungsqualität steht den bereits etablierten Herstellern wie Xiaomi in fast nichts nach. Die Systemperformance punktet ohne nennenswerte Wartezeiten. Office, Casualgames sowie Multimedia steckt das Teclast F7 weg, ohne dabei auch nur ansatzweise ins Schwitzen zu kommen. Hinzu kommt eine vollwertige Windows Lizenz. Als direkter Konkurrent ist das Chuwi Lapbook Air 14 zu betrachten. Im Vergleich zwischen CHUWI Lapbook vs. Teclast F7 hat das F7 klar die Nase vorn.
82.5
Akku - 75
Design & Verarbeitung - 90
Display - 85
Konnektivität & Verbindungen - 90
Performance - 75
Touchpad & Tastatur - 80

Richtig günstige China Notebooks werden immer mehr. Während sich bei China Smartphones sich die Spreu vom Weizen schon nahezu getrennt hat, benötigt es im Notebook Bereich noch starker Recherche um ein anständiges Gerät zu finden. Allerdings bekommt man auch hier immer mehr für ein ordentliches Preis/Leistungsverhältnis frei nach dem Motto: „Wer suchet, der findet.“

 

Preisvergleich

 


260,- €

128GB SSD

zollfrei

Empfehlung

256,- €

128GB SSD

zollfrei

269,- €

64GB eMMC

zollfrei

258,- €

128GB SSD

zollfrei

 

 

Design und Verarbeitung

Das Gehäuse besteht aus mattem Aluminium mit abgerundeten, leicht nach unten laufenden Ecken beim Displaydeckel. Auf dem Displaydeckel befindet sich lediglich das Teclast Logo in der linken, oberen Ecke. Die Ränder des Displaydeckels sind poliert und verlaufen als schmale Linie um das Gerät herum.

Das Display ist in die Deckelinnenseite eingelassen und wird von einer abziehbaren Folie geschützt. Laut diversen Onlinebeiträgen soll man beim Abziehen der Folie äußerste Vorsicht walten lassen, da sich darunter noch eine Folie befindet und es zu unschöner Blasenbildung kommen kann. Das Hauptgehäuse besteht ebenso aus Aluminium mit dem gleichen polierten Finish des Deckels. Eine Griffmulde unterhalb des Touchpads vereinfacht das Öffnen des Deckels. Das Öffnen mit einer Hand funktioniert leider nicht. Das Scharnier verursacht beim Schließen des Deckels einen kurzen, gewollten Widerstand, bis der Deckel mit einem „Plopp“ elegant einrastet. Die Unterseite aus mattem Aluminium beherbergt 4 ausreichend große Gummifüße, welche für einen ordentlichen Stand auf glatten Oberflächen sorgen.

Das Gehäuse wiegt lediglich 1,3 kg, ist an der dicksten Stelle 13mm hoch und an der dünnsten 10mm. Die Außenmaße belaufen sich auf 33,2 x 22cm Außerdem ist die Unterseite mit 10 Kreuzschlitzschrauben befestigt und nach dem Öffnen der Schrauben komplett abnehmbar. Eine weitere Schraube befestigt zusätzlich noch eine kleine Abdeckung, worunter eine M2 2042 SSD nachträglich gesteckt werden kann. Insgesamt gibt es an der Gehäusesverarbeitung nichts zu meckern. Niemand würde beim Anblick ein Low Budget Notebook vermuten.

 

 

Display

Das verbaute 14 Zoll IPS Panel löst mit Full HD auf und ist glänzend. Die IPS typische Blickwinkelstabilität ist gewährleistet. Die Kontraste und Farben werden gut dargestellt. Leider weist das Display einen leichten gelbstich auf, welcher besonders bei einem weißen Hintergrund zu erkennen ist. Die Displayhelligkeit ist ausreichend. Sogar der WM Livestream konnte auf dem Balkon im Schatten noch deutlich dargestellt werden. Die ungleichmäßige Bildschirmausleuchtung am unteren Bildschirmrand kann beim Schauen von Videos mit schwarzem Rand jedoch als leicht störend empfunden werden.

 

 

Leistung

Im inneren des Gerätes werkelt der für diese Preisklasse übliche Intel N3450 der Apollo Lake Serie. Die vier Rechenkerne takten mit einer Grundrate von 1,1 GHz, die einen Boost Mode von bis zu 2,2 GHz besitzen (Single Core Burst, Multi Core Burst max 2,1 GHz). Der SoC integriert die Intel HD 500 Grafikeinheit. Sie unterstützt DirectX 12 als auch die hardwarebeschleunigte Wiedergabe von H.265 Videos (HEVC). Dieser Videocodec wird vor allem von Streaminganbietern genutzt um die Größe von Videos im Vergleich zum älteren H.264 Codec drastisch zu reduzieren bei einer vergleichbaren Videoqualität. Das Abspielen von 4K Videos läuft hierbei auch ohne Probleme. Als Arbeitsspeicher kommen 6GB DDR3 RAM zum Einsatz. Dieser ist auf dem Mainboard fest verlötet und kann somit nicht erweitert werden. Die verbaute 128GB M2 SSD liest im Benchmark sequentiell mit 464 MB/s und schreibt mit 396MB/s. Solch gute Ergebnisse findet man kaum bei vergleichbaren Geräten.

Die Bootzeit geht mit rund 25 Sekunden in Ordnung. Die Systemperformance ist gefühlt jedoch deutlich schneller als beim Chuwi Lapbook Air 14.

 

 

Touchpad & Tastatur

Beim Touchpad hat Teclast fast alles richtig gemacht. Es ist groß. Sehr groß sogar und kommt mit fast 8×11 cm daher. Es unterstützt alle relevanten Features wie Multitouch und Pinch to Zoom. Leider funktioniert aus einem mir nicht bekanntem Grund manchmal Tab to Click nicht. Dies scheint wohl am Treiber zu liegen. Da das Touchpad jedoch vom bekannten Hersteller Synaptics produziert wird, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein Patch für dieses Problem kommen wird. Außerdem kann man sich bei einem solchen Fall mit dem Hardtouch behelfen.

Bei der Tastatur setzt Teclast auf schwarze Tasten mit weißer Beschriftung. Das Tastaturlayout kommt im typischen QWERTY Design. Da man im deutschsprachigen Raum nur schwer auf Umlaute verzichten kann, empfiehlt sich der Einsatz von Tastaturaufklebern oder das Einstellen auf die Englisch internationale Tastatur. Die Tastatur besitzt keine Hintergrundbeleuchtung. Der Druckpunkt bzw. das Schreibgefühl ist gut. Die Fn Tasten tun was sie sollen und liefern sogar einen virtuellen Nummernblock.

 

Konnektivität / Verbindungen / weitere Features

An der linken Gehäuseseite befindet sich ein Micro HDMI Port für eine maximale Ausgabe von 1080p bei 60Hz. Davor findet man einen USB 3 Port. Dieser wird durch eine Gummikappe verschlossen, welche man jedoch leicht verlieren kann.

An der rechten Gehäuseseite sitzt von hinten nach vorne der Ladeport, gefolgt von einem 3,5mm Klinkenport, USB 3 Port (wieder mit Gummikappe) und einem MicroSD Port. Beide USB 3 Ports liefern gute Benchmarkwerte in Kombination mit einem Patriot Supersonic XT 64GB Stick. Die sequentielle Leserate lag hier bei ca. 220MB/s und die Schreibrate um die 90MB/s. Der MicroSD Kartenslot lieferte mit einer 128GB SanDisk Ultra Lese -und Schreibwerte um die 25MB/s. Laut meinen Onlinerecherchen soll er allerdings auch bei schnelleren MicroSD Karten nicht schneller arbeiten. Als „Datengrab“ reicht die Geschwindigkeit des MicroSD Ports jedoch aus.

Die Webcam löst mit 720p auf und liefert geräteklassetypisch eher mäßige Fotos und Videos. Die Darstellung ist bleich, sehr verrauscht bei einer enormen Bewegungsunschärfe. Für gelegentliche Videochats erfüllt sie ihren Zweck. Die verbauten Mikrofone liefern eine gute Sprachqualität und auch die Lautsprecher liefern soweit guten Sound. Beim WM Streaming konnte ich auf externe Lautsprecher verzichten. Das verbaute WLAN Modul funkt mit b/g/n ac Standard und liefert an meiner Fritz Box 7490 Downloadwerte um die 50Mbit/s. Der Bluetooth Standard wird mit 4.2 angegeben und ist somit auch auf der Höhe der Zeit.

 

Akku

Die Akkukapazität beträgt laut BatteryMon knapp 6600 mAh.  Das Laden von 22% -100% dauerte ca. 2h und 5m. Ein WM Livestream schluckte nach 45 Minuten rund 20% Akku bei voller Displayhelligkeit. Bei verringerter Displayhelligkeit (75%) kommt man bei Office oder Youtube auf maximal 6 Stunden Akkulaufzeit. Die Laufzeit siedelt sich somit im unteren Durchschnitt an. Die vom Hersteller angebene Akkulaufzeit von 4-5 Stunden wird allerdings erreicht

 

Lieferumfang

Im Lieferumfang befindet sich lediglich ein Netzteil, welches jedoch mit EU Stecker daher kommt. Es lädt mit 12 Volt bei 2 Ampere. Die Gesamtlänge des Netzteils liegt bei ca. 2 Meter. Weiterhin muss noch erwähnt werden, dass sich das vorinstallierte Windows 10 Home mittels Sprachpaket komplett auf Deutsch einrichten lässt.

 

 

Preisvergleich

 


260,- €

128GB SSD

zollfrei

Empfehlung

256,- €

128GB SSD

zollfrei

269,- €

64GB eMMC

zollfrei

258,- €

128GB SSD

zollfrei

 

 

Versand & Zoll

Der Versand nach Deutschland ist kostenlos und eure Ängste wegen dem Zoll sollten in diesem Fall unbegründert sein, weil Gearbest die Verzollung für euch vornimmt (Wenn ihr die Versandart „Priority Line: German Express“ bei der Bestellung wählt). Genaueres zum Versand & der Verzollung könnt ihr im Blog von GearBest.com nachlesen.

Somit wird das Paket bis zu eurer Haustür geliefert, ohne dass weitere Kosten anfallen.


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Pro

  • hervorragende Verarbeitung
  • gutes Full HD IPS Display
  • sehr gutes Touchpad (mit kleinem Bug)
  • virtueller Nummernblock
  • flotte Systemperformance plus schnelle SSD

Contra

  • leichter Gelbstich im Display
  • mögliche Probleme beim Ablösen der Displayschutzfolie
  • durchschnittliche Akkulaufzeit

Fazit

Hier gibt es viel Ultrabook zum Schnäppchenpreis. Die Verarbeitungsqualität steht den bereits etablierten Herstellern wie Xiaomi in fast nichts nach. Die Systemperformance punktet ohne nennenswerte Wartezeiten. Office, Casualgames sowie Multimedia steckt das Teclast F7 weg, ohne dabei auch nur ansatzweise ins Schwitzen zu kommen. Hinzu kommt eine vollwertige Windows Lizenz. Als direkter Konkurrent ist das Chuwi Lapbook Air 14 zu betrachten. Im Vergleich zwischen CHUWI Lapbook vs. Teclast F7 hat das F7 klar die Nase vorn.
82.5
Akku - 75
Design & Verarbeitung - 90
Display - 85
Konnektivität & Verbindungen - 90
Performance - 75
Touchpad & Tastatur - 80
Tobias Hartmann
Hi, ich bin Tobias - Gründer und seit 2009 begeisterter Blogger auf tobias-hartmann.net! Mit Begeisterung berichte ich euch über Smartphones, Tablets & Notebooks aus China, versuche euch bei alltäglichen IT Problemen zu unterstützen und schreibe Anleitungen um euch zu helfen.