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Jumper EZbook X4 Testbericht

Notebooks Jumper
83.3

Pro

  • neueste Prozessorgeneration (Gemini Lake)
  • hervorragende Verarbeitung
  • gutes Touchpad
  • virtueller Nummernblock
  • beleuchtete Tastatur
  • flotte Systemperformance plus schnelle SSD (austauschbar)
  • vollwertiges Windows 10 Home (deutsch)

Contra

  • schlechte Blickwinkelstabilität des Displays
  • durchschnittliche Akkulaufzeit
  • nur 4 GB Arbeitsspeicher (fest verlötet)

Fazit

Ein Teclast F7 mit mattem Display und neuester Prozessorgeneration. Die Verarbeitungsqualität steht den bereits etablierten Herstellern wie Xiaomi in fast nichts nach. Die Systemperformance punktet ohne nennenswerte Wartezeiten. Office, Casualgames sowie Multimedia steckt der Nachfolger des Jumper EZBook 3 Pro weg, ohne dabei auch nur ansatzweise ins Schwitzen zu kommen. Hinzu kommt eine vollwertige Windows Lizenz. Als direkter Konkurrent ist das Chuwi Lapbook Air 14 zu betrachten und das Teclast F7. Wem 4GB RAM ausreichen und wen die mäßige Blickwinkelstabilität nicht stört, sollte zugreifen.
83.3
Akku - 75
Design & Verarbeitung - 90
Display - 75
Konnektivität & Verbindungen - 90
Performance - 85
Touchpad & Tastatur - 85

Die „Mängel“ & Kritiken am Display sind wohl bis zum Hersteller durchgedrungen. Jumper hat vor kurzem eine neue Variante des EZbook X4 mit einem hochwertigen IPS Display veröffentlicht. Die Ausführung mit dem besseren Display gibt es für einen Aufpreis von ungefähr 20,- Euro. Mit dem besseren Bildschirm wird das X4 zu einem sehr sehr guten Low-Budget Notebook!

 

Ein neuer Stern im Ultrabook Einstiegssegment ist aufgetaucht. Bisher setzten die meisten Geräte dieser Klasse auf den Intel N3450 SoC der Apollo Lake Serie. Das EZBook X4 setzt nun als erstes auf den neu erschienen Intel Celeron N4100 SoC der Gemini Lake Reihe. Schon allein deshalb lohnt es sich zu schauen, ob dieses Gerät lohnt oder nicht.

 

Preisvergleich

 


247,- €


zollfrei

Empfehlung

241,- €


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267,- €

 

zollfrei

 

 

Design und Verarbeitung

Das Gehäuse besteht aus mattem Aluminium mit abgerundeten, leicht nach unten laufenden Ecken beim Displaydeckel. Auf dem Displaydeckel befindet sich lediglich das Jumper Logo in der Mitte. Die Ränder des Displaydeckels sind poliert und verlaufen als schmale Linie um das Gerät herum.Das Display ist in die Deckelinnenseite eingelassen und setzt im Gegensatz zu den meisten vergleichbaren Geräten auf ein mattes Panel. Das Hauptgehäuse besteht ebenso aus Aluminium mit dem gleichen polierten Finish des Deckels. Eine Griffmulde unterhalb des Touchpads vereinfacht das Öffnen des Deckels. Das Öffnen mit einer Hand funktioniert leider nicht. Das Scharnier verursacht beim Schließen des Deckels einen kurzen, gewollten Widerstand, bis der Deckel mit einem „Plopp“ elegant einrastet.

Die Unterseite aus mattem Aluminium beherbergt 4 ausreichend große Gummifüße, welche für einen ordentlichen Stand auf glatten Oberflächen sorgen. Das Gehäuse wiegt lediglich 1,3 kg, ist an der dicksten Stelle 13mm hoch und an der dünnsten 10mm. Die Außenmaße belaufen sich auf 33,2 x 22cm. Außerdem ist die Unterseite mit 9 Kreuzschlitzschrauben befestigt und nach dem Öffnen der Schrauben komplett abnehmbar. Zwei weitere Schrauben befestigten zusätzlich noch eine kleine Abdeckung, worunter sich die M2 System SSD befindet.

Insgesamt gibt es an der Gehäusesverarbeitung nichts zu meckern. Niemand würde beim Anblick ein Low Budget Notebook vermuten.Das Gehäuse scheint nahezu baugleich zum Teclast F7 zu sein.

 

 

Display

Das verbaute 14 Zoll Panel löst mit Full HD auf und setzt auf ein mattes Finish. Die Blickwinkelstabilität lässt sowohl horizontal als auch vertikal leider zu Wünschen übrig. Die Kontraste und Farben werden etwas blass dargestellt. Die Displayhelligkeit ist ausreichend und mit anderen Geräten dieser Klasse vergleichbar. Die Hintergrundbeleuchtung des Displays ist gleichmäßig und zeigt keine helleren oder dunkleren Stellen.

 

Leistung

Dieses Gerät ist das erste seiner Art, welches auf die neue Generation des Intel Celeron N4100 der Gemini Lake Reihe. Im Vergleich zum meist genutzten Intel N3450, bietet der N4100 leicht verbesserte CPU Kerne mit 200 MHz höherem Boost Takt und verdoppeltem L2 Cache. Der SoC integriert die Intel UHD 600 Grafikeinheit. Sie unterstützt DirectX 12 als auch die hardwarebeschleunigte Wiedergabe von H.265 Videos (HEVC). Dieser Videocodec wird vor allem von Streaminganbietern genutzt um die Größe von Videos im Vergleich zum älteren H.264 Codec drastisch zu reduzieren bei einer vergleichbaren Videoqualität. Das Abspielen von 4K Videos läuft hierbei auch ohne Probleme. Im Vergleich zum Vorgänger werden Wiedergabe von VP9- und H.265-Material (8 Bit Farbtiefe) beherrscht.

Als Arbeitsspeicher kommen 4GB DDR4 RAM zum Einsatz. Dieser ist auf dem Mainboard fest verlötet und kann somit nicht erweitert werden. Die verbaute 128GB M2 SSD liest im Benchmark sequentiell mit 440 MB/s und schreibt mit 430MB/s.

Die Bootzeit geht mit rund 25 Sekunden in Ordnung. Die Systemperformance ist gefühlt jedoch deutlich schneller als beim Chuwi Lapbook Air 14 und auf Augenhöhe mit dem Teclast F7.

 

 

Touchpad & Tastatur

Beim Touchpad hat Teclast fast alles richtig gemacht. Es ist groß. Sehr groß sogar und kommt mit fast 8×11 cm daher. Es unterstützt alle relevanten Features wie Multitouch und Pinch to Zoom. Leider funktioniert aus einem mir nicht bekanntem Grund manchmal Tab to Click nicht. Dies scheint wohl am Treiber zu liegen. Da das Touchpad jedoch vom bekannten Hersteller Synaptics produziert wird, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein Patch für dieses Problem kommen wird. Außerdem kann man sich bei einem solchen Fall mit dem Hardtouch behelfen. Dasselbe Problem trat auch beim Test des Teclast F7 auf.

Bei der Tastatur setzt Jumper auf graue Tasten mit Hintergrundbeleuchtung. Diese kann via Fn Taste an und ausgeschaltet werden und verfügt über 2 Helligkeitsstufen. Das Tastaturlayout kommt im typischen QWERTY Design. Da man im deutschsprachigen Raum nur schwer auf Umlaute verzichten kann, empfiehlt sich der Einsatz von Tastaturaufklebern oder das Einstellen auf die Englisch internationale Tastatur. Der Druckpunkt bzw. das Schreibgefühl ist gut. Die Fn Tasten tun was sie sollen und liefern sogar einen virtuellen Nummernblock.

 

 

Konnektivität / Verbindungen / weitere Features

An der linken Gehäuseseite befindet sich ein Micro HDMI Port für eine maximale Ausgabe von 1080p bei 60Hz. Davor findet man einen USB 3 Port. An der rechten Gehäuseseite sitzt von hinten nach vorne der Ladeport, gefolgt von einem 3,5mm Klinkenport, USB 3 Port und einem MicroSD Port. Beide USB 3 Ports liefern gute Benchmarkwerte in Kombination mit einem Patriot Supersonic XT 64GB Stick. Die sequentielle Leserate lag hier bei ca. 192 MB/s und die Schreibrate um die 88 MB/s. Der MicroSD Kartenslot lieferte mit einer 128GB SanDisk Ultra Lesewerte um die 26 MB/s und Schreibwerte um die 13 MB/s.

Die Webcam löst mit 720p auf und liefert geräteklassetypisch eher mäßige Fotos und Videos. Die Darstellung ist bleich, sehr verrauscht bei einer enormen Bewegungsunschärfe. Für gelegentliche Videochats erfüllt sie ihren Zweck. Konkurrenten liefern ähnliche Bildqualität. Die verbauten Mikrofone liefern eine gute Sprachqualität und auch die Lautsprecher liefern soweit guten Sound. Für wirklichen Musikgenuss sollte man jedoch auf externe Lautsprecher setzen.

Das verbaute WLAN Modul funkt mit b/g/n ac Standard und liefert an meinem 500Mbit Anschluss Downloadwerte um die 200 Mbit/s.

Der Bluetooth Standard wird mit 4.2 angegeben und ist somit auch auf der Höhe der Zeit.

 

Akku

Die Akkukapazität beträgt laut BatteryMon 6316 mAh.  Das Laden von 8% -100% dauerte ca. 2h und 40m. Beim Websurfen mit voller Displayhelligkeit bei voller Leistung verlor der Akku nach knapp einer Stunde ca. 20%.

Die Laufzeit siedelt sich somit im unteren Durchschnitt an. Die vom Hersteller angebene Akkulaufzeit von 4-5 Stunden wird allerdings erreicht.

 

Lieferumfang

Im Lieferumfang befindet sich lediglich ein Netzteil, welches leider nicht mit EU Stecker daher kommt. Ein Adapter auf Schukostecker liegt nicht bei. Es lädt mit 12 Volt bei 2 Ampere. Die Gesamtlänge des Netzteils liegt bei ca. 1,4 Meter. Weiterhin muss noch erwähnt werden, dass sich das vorinstallierte Windows 10 Home mittels Sprachpaket komplett auf Deutsch einrichten lässt.

 

Preisvergleich

 


247,- €


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Empfehlung

241,- €


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Versand & Zoll

Der Versand nach Deutschland ist kostenlos und eure Ängste wegen dem Zoll sollten in diesem Fall unbegründert sein, weil Gearbest die Verzollung für euch vornimmt (Wenn ihr die Versandart „Priority Line: German Express“ bei der Bestellung wählt). Genaueres zum Versand & der Verzollung könnt ihr im Blog von GearBest.com nachlesen.

Somit wird das Paket bis zu eurer Haustür geliefert, ohne dass weitere Kosten anfallen


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Pro

  • neueste Prozessorgeneration (Gemini Lake)
  • hervorragende Verarbeitung
  • gutes Touchpad
  • virtueller Nummernblock
  • beleuchtete Tastatur
  • flotte Systemperformance plus schnelle SSD (austauschbar)
  • vollwertiges Windows 10 Home (deutsch)

Contra

  • schlechte Blickwinkelstabilität des Displays
  • durchschnittliche Akkulaufzeit
  • nur 4 GB Arbeitsspeicher (fest verlötet)

Fazit

Ein Teclast F7 mit mattem Display und neuester Prozessorgeneration. Die Verarbeitungsqualität steht den bereits etablierten Herstellern wie Xiaomi in fast nichts nach. Die Systemperformance punktet ohne nennenswerte Wartezeiten. Office, Casualgames sowie Multimedia steckt der Nachfolger des Jumper EZBook 3 Pro weg, ohne dabei auch nur ansatzweise ins Schwitzen zu kommen. Hinzu kommt eine vollwertige Windows Lizenz. Als direkter Konkurrent ist das Chuwi Lapbook Air 14 zu betrachten und das Teclast F7. Wem 4GB RAM ausreichen und wen die mäßige Blickwinkelstabilität nicht stört, sollte zugreifen.
83.3
Akku - 75
Design & Verarbeitung - 90
Display - 75
Konnektivität & Verbindungen - 90
Performance - 85
Touchpad & Tastatur - 85
Tobias Hartmann
Hi, ich bin Tobias - Gründer und seit 2009 begeisterter Blogger auf tobias-hartmann.net! Mit Begeisterung berichte ich euch über Smartphones, Tablets & Notebooks aus China, versuche euch bei alltäglichen IT Problemen zu unterstützen und schreibe Anleitungen um euch zu helfen.