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CHUWI SurBook Mini Testbericht

Tablets CHUWI
83.3

Pro

  • gute, wertige Verarbeitung
  • Display hervorragend und sehr hell
  • viele sinnvolle Anschlüsse und Optionen
  • ausreichend Leistung für den täglichen Office Betrieb
  • Akkulaufzeit

Contra

  • keine Mobilfunkschnittstelle
  • nur 64GB Speicher (für Windows etwas dürftig)
  • Kamera Qualität absolut ungenügend

Fazit

„Weder Fisch noch Fleisch“, was keinesfalls Negativ zu sehen ist. Das Chuwi Surbook Mini hat absolut seine Berechtigung auf dem Markt. Als reines Mobility Gerät für Office Anwendungen unterwegs ist das Gerät eigentlich zu unhandlich, bzw. einfach zu schwer. Des Weiteren sind die Konnektivitätsoptionen mit WLAN und Bluetooth sehr spärlich, so sollte man grundsätzlich sein Smartphone als Hotspot zur Hand haben. Wer über die beschriebenen „Schwachstellen“ hinwegsehen möchte, den erwartet ein durch und durch gutes Tablet zu einem vernünftigen Preis, welches die meisten Anwendungen einwandfrei und ohne Wartezeit bewerkstelligen kann- Office Anwendungen funktionieren allesamt sehr gut. Für Casualgames aus dem Windows Store ist das Tablet ebenfalls gut und leistungsfähig genug. Multitasking funktioniert, solange man es dabei nicht übertreibt. Wer auf einem mobilen Gerät Photoshop verwendet oder Videos schneidet, sollte sich eh überlegen ob es der richtige Weg ist dies auf einem mobilen Begleiter zu machen. Ich könnte mir das Gerät als Ergänzung zum Smartphone sehr gut vorstellen für Außendienstmitarbeiter oder Menschen dessen Hauptaugenmerk die Kommunikation und Office sind, eine Speicherkarte natürlich vorausgesetzt…
83.3
Akkulaufzeit - 85
Design & Verarbeitung - 85
Display - 90
Handling & Mobilität - 80
Konnektivität - 80
Performance - 80

Ist das Chuwi Surbook Mini eine Kampfansage an Microsoft? Das kompakte Tablet/ Convertible (wenn die optional erhältliche Tastatur mit betrachtet wird) will als Solches mit Win 10 Home und 10,8 Zoll überzeugen. Das Ganze dann für ca. 220€ und ggf. 35€ für die Tastatur. Der folgende Bericht soll Aufschluss geben, ob dies gelingt oder ob noch einige Baustellen vorhanden sind, die ausgemerzt werden sollten. Leider lässt die Tastatur noch etwas auf sich warten, so dass der Bericht darauf nicht eingeht. Die Vorstellung des Gerätes hatte mich neugierig gemacht, und die Daten sind sehr vielversprechend. Ein kompaktes Win10 Gerät im Stile eines Surface, zu einem vernünftigen Preis. Auf so etwas haben sicherlich einige User gewartet, …

 

Preisvergleich

 

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Design und Verarbeitung (Handling & Mobilität)

Umwerfen wird einen das Design nicht, eher nüchtern und sehr an das Surface Design angelehnt. Dies ist keineswegs negativ zu verstehen und ich war eher überrascht, wie gut sich das Gerät anfühlt. Wobei das Design eher vom Surface Pro übernommen wurde als vom Surface 3. Sogar die Lüftungsschlitze wurden angedeutet. Warum angedeutet? Weil das Gerät keinen aktiven Lüfter hat, allerdings muss man fairerweise sagen, dass es aus optischen Gründen schon sehr gut aussieht und gleichzeitig, zumindest auf einer Seite als Lautsprecheröffnung dient.
Die Bedienelemente und Anschlüsse sind wie folgt angeordnet:

Oben am Gehäuse befinden sich von rechts nach links, der Powerbutton, danach das in einer Wippe integrierte „Laut und Leise Element“. Der Druckpunkt dieser 3 Elemente ist einwandfrei und man kann die Bedienung auch „spüren“, nicht nur „erahnen“.

Links am Gerät befindet sich nichts, außer des „Lüftungsgitters“ für den oben schon erwähnten Lautsprecher. Hiervon sind übrigens 2, also Stereo verbaut- allerdings beide auf der linken Seite und damit ist quasi kein „Stereo hören“ möglich, warum also 2- ich kann es mir nicht erklären, …

Rechts am Tablet hat man von oben nach unten zuerst den Kopfhöreranschluss, dann einen Standard-USB Port, den USB-C Port über den das Gerät auch geladen wird, und noch einen Standard-USB Port. Alles oberhalb des „Kickstands“

Dieser ist sehr gut umgesetzt und kann bzgl. seines Öffnungswinkels fast mit einem Microsoft Surface 3 Pro mithalten. Der Öffnungswinkel beträgt stufenlose 125 Grad und hält das Surbook auch in jeder Stellung fest und sicher. Auch an kleine Einbuchtungen links und rechts wurde gedacht, damit sich der Kickstand leichter öffnen lässt. Die Scharniere selbst sind aus Metall und relativ schwergängig, und ich bin guter Dinge, dass der normale Lebenszyklus eines solchen Gerätes damit überstanden werden kann. Unterhalb des Aufstellers befindet sich noch der Einschub für eine Micro-SD Karte. Also ein Element, das nahezu 1:1 vom Surface übernommen wurde.

Unten am Gerät findet man den Anschluss für die optional erhältliche Tastatur. Eine Surface 3 Pro Tastatur funktioniert nicht, da die Kunststofföffnungen zur Arretierung nicht passen, aber die magnetische Funktion konnte zumindest einwandfrei getestet werden.

Die Vorderseite bietet das Display, die Frontkamera (dazu dann später noch mehr), eine LED und einen Licht/Helligkeitssensor. Auf der Rückseite ist ein dezentes CHUWI Logo zu sehen und eben die Rückkamera.

Bei dem mir vorliegenden Gerät konnte ich keinerlei außergewöhnlichen Spaltmaße feststellen. Das gesamte Gerät wirkt sehr stabil und ist wertig verarbeitet. Nichts wackelt, nichts steht über. Einzig an den beiden abgerundeten Ecken am oberen Rand kann man einen leichten Übergang der Rahmung spüren. Das liegt aber daran, dass der Rahmen nicht aus einem Stück gefertigt wurde, sondern der Metallrahmen geht an der Oberseite nach ca. 2,5cm in ein Stück Kunststoff über (Abb.17), welches die Oberseite des Rahmens einfasst. Das Gerät ist verwindungssteif und wirkt sehr kompakt, wenngleich für die Größe gefühlt etwas schwer. Mit seinen 750g ist es kein Leichtgewicht und auch die Dicke von 9mm ist natürlich nicht besonders dünn, bzw. es gibt schon einige dünnere Geräte auf dem Markt. Der Rahmen fällt leicht nach hinten ab, d. h. wir haben hier vom Display aus gesehen keine 90 Grad an den Seiten. An und für sich ist das kein Problem und wirkt designtechnisch gut gelöst. Ein Surface macht das ähnlich, allerdings führt das beim USB-C Anschluss und beim Kopfhörereingang dazu, daß die Stecker nicht plan am Gehäuse anliegen, sondern entsprechendes Spiel auf einer Seite haben. Beim Kopfhöreranschluss ist das kein Problem, da der Stecker entsprechend klein genug ist, beim USB-C könnte das aber je nach verwendetem Stecker ein Problem geben. Beim mitgelieferten USB-C Ladeadapter gibt es aber keinerlei Probleme.

Von der Größe her ist das Tablet sehr kompakt und hat 18,4cm in der Höhe und 26,9 in der Breite. Das kann durchaus als mobil bezeichnet werden, wenn nur das Gewicht nicht wäre. Gefühlt ist das Tablet schwerer als mein Surface 3 Pro, obwohl es das nicht ist, aber durch die Kompaktheit fühlt es sich schwerer an, als es in Wirklichkeit ist. D. h. es ist im Handling einfach nicht so gut ausbalanciert.

Alles in allem kann man das Design und die Haptik als gut- sehr gut einstufen. Man meckert, wenn überhaupt auf hohem Niveau

 

Display

Das 10,8 Zoll Display hat eine Auflösung von 1920×1280 und ein Seitenverhältnis von 3:2. Es gibt keinen sichtbaren Abstand zwischen Display und Glas und daher kann man davon ausgehen, dass es sich hier um ein voll laminiertes Display handelt. Die Seitenränder rund um das Display sind etwas breit (ca. 1,5cm oben und unten, fast 2,0cm links und rechts) und sozusagen nicht im Trend, wenn man sich Selbigen bei den Smartphones ansieht. Zum Halten und Bedienen aber durchaus zweckmäßig. Die errechnete Pixeldichte liegt bei entsprechenden 218 PPI.
Die Helligkeit kann sich sehen lassen- und die 25%- Einstellung reicht in geschlossenen Räumen meistens aus. Im Freien, kann man dank der hohen maximalen Helligkeit auch bei einigermaßen hellen Tagen (diese sind ja derzeit eher selten) sehr gut arbeiten. Die Spiegelungen hielten sich im Rahmen, allerdings sind Fingerabdrücke sehr schnell auch sehr gut sichtbar. Da das Testgerät bereits über eine aufgebrachte Folie verfügte, kann ich derzeit nicht sagen, ob das nun daran liegt, dass die Folie „minderwertig“ ist oder aber die Fingerabdrücke auch auf dem Gerät selbst so stark zur Geltung kommen würden.

Die automatische Helligkeitssteuerung funktioniert bei dem Gerät eigentlich ganz gut, jedoch ist dann im Windows die Voreinstellung wichtig und die maximale Ausbeute und der richtige Kompromiss zwischen dunkel/hell wird damit aus meiner Sicht nicht erreicht. Also besser manuell einstellen.
Der Touchscreen erkennt 10 Finger einwandfrei und ich konnte keinen Input-Lag oder nicht erkannte Eingaben während der Nutzung feststellen. Lediglich die Empfindlichkeit könnte minimal höher sein, aber ich denke hat man sich daran gewöhnt ist das kein Problem mehr. Eine Kleinigkeit hat mich beim täglichen Betrieb aber doch gestört. Das Schließen von Programmen im Tablet-Modus von Windows 10 durch eine Wischbewegung vom oberen Rand nach unten hat nicht immer sauber funktioniert, aber ich denke, das ist ebenfalls Gewöhnungssache und je mehr ich mit dem Tablet arbeitete, desto besser funktionierte die Wischbewegung.

 

 

Leistung

Das Chuwi Surbook Mini hat einen Intel Celeron N3450 aus der Apollo Lake Generation verbaut und dazu gesellen sich 4GB RAM und 64GB HD-Speicher. Ein Intel HD500 onboard Grafikchip (DirectX 12) rundet das Ganze ab. Das ist schon mal besser als diese vielen Atom Tablets und 4GB RAM sollten auch für den „Standardanwender“ ausreichend sein. „Lags“ irgendwelcher Art konnte ich weder bei Youtube noch sonst wo feststellen. Natürlich muss man sich im Klaren sein, dass die HW-Ausstattung keine Wunder vollbringt, doch auch 4k Videos ließen sich ohne Einschränkungen abspielen. Paralleles Abspielen von Youtube und Amazon Prime war auch kein Problem. Bei Scrollen genehmigt sich der Edge Browser hin und wieder eine im Millisekunden Bereich befindliche Denkpause. Casual Games aus dem Store stellen das Tablet nicht vor größere Probleme. Auch wenn es sich z.B. um Asphalt 8 Airborne handelt,… Der Lagesensor funktioniert übrigens hervorragend und Spiele lassen sich gut damit steuern.

 

Das Bearbeiten von Bildern mit Programmen wie z.B. FotoR oder Paint 3D stellen für das Tablet grundsätzlich kein Problem dar.
Geht es jedoch um Spiele, wie z.B. Diablo 3 (auch wenn es schon älter ist), dann wird es interessant. Kann das Chuwi Surbook Mini auch hier Punkten? Ein klares „jein“, denn spielbar ist Diablo 3 sicherlich mit einer Auflösung von 1280×960, geht man jedoch höher muss man entweder die Details verringern oder aber ein ständiges Ruckeln in Kauf nehmen. Da Diablo 3 selbst auf dem Surbook Mini schon nicht besonders flüssig ohne entsprechende Anpassungen läuft, sind aktuelle Spiele kein Thema für das Tablet. Ein „Gelegenheitszocker“ findet sicher das eine oder andere Spiel im Windows Store, aber für alle anderen, ist dann doch etwas mehr Leistung von Nöten.

 

Das Kopieren innerhalb des Dateisystems geht flott, allerdings sind auch hier keine Wunder zu erwarten. Die eMMC ist nicht langsam, aber eben auch nicht besonders schnell. Ausreichend für den täglichen Betrieb, aber wer große Dateien (3-5 GB) mit dem Tablet bearbeiten will, muss sich im Klaren sein, dass die Geschwindigkeit den einen oder anderen Kaffee erlaubt. Seht Euch die Snapshots zu den Messungen an, dann könnt ihr selber urteilen. Der MicroSD Karten Slot ist sehr flott unterwegs, sofern man die entsprechende Karte verfügbar hat.

 

Schreiben von der eMMC auf die Micro-SD Karte am Beispiel einer 2,3GB großen Datei funktioniert mit ca. 14,5 MB/s und vice versa sind es ca. 26 MB/s. Bei Lesen und Schreiben innerhalb der eMMC sind wir bei ca. 90 MB/s.

 

 

Konnektivität / Verbindungen / weitere Features

Drahtlos:

Was bietet das Gerät nicht: Eine Mobilfunkschnittstelle
Das Surbook Mini verfügt über eine Intel Dual Band WLAN Karte AC3165 und arbeitet damit nach dem 802.11ac Standard. Die WLAN-Verbindung im 2,4 GHz Band lief sehr stabil mit Geschwindigkeiten bis zu 5-6 MB/s (ca. 40-50Mbit/s) bei Sichtverbindung zum jeweiligen WLAN Router, das entspricht in etwa den Erwartungen an die Geschwindigkeit.

Im 5GHz Band sieht es ebenfalls sehr gut aus- Mit maximalen Geschwindigkeiten von bis zu 10-12 MB/s (ca. 80-95Mbit/s) bei 20MHz Kanalbreite, kommt man hier auch gut über die Runden und ein normaler DSL-Anschluss sollte hier allemal vollends ausgereizt werden können.

Die WLAN Verbindung bzw. Reichweite im generellen kann nicht mit der meines Notebooks oder eines Surface 3Pro mithalten und auch andere Geräte sind bzgl. der Reichweite einfach wesentlich besser. Vielleicht liegt es an der Anordnung der Antennen, denn ich hatte das Gefühl, dass die Geschwindigkeit je nach Haltevariante des Gerätes stark variiert. Die oben genannten Tests inkl. der Screenshots wurden jeweils im Raum des Routers gemacht und man kann deutlich den Einbruch bei 5GHz sehen, wenn eine ca. 30cm starke Ziegelwand im Weg ist. Der Router war bei diesem Test ca. 2 m entfernt, aber eben durch eine Ziegelwand abgetrennt.

Das integrierte Bluetooth 4.0 funktioniert mit der von mir verwendeten Maus hervorragend. Ich hatte im gesamten Testzeitraum keinen Abbruch und konnte auch in einiger Entfernung zum Tablet problemlos meine Eingaben machen.

 

Sonstiges:

Die Kamera, wobei ich das eigentlich nicht als Kamera bezeichnen möchte, denn die Qualität ist hier einfach nur schlecht. Sowohl Front-, als auch Rückkamera sind als absolut als ungenügend zu bezeichnen. Mit anderen Worten, die rückseitige Kamera hätte man sich in der Qualität einfach komplett sparen können. Vorne rechtfertig Videotelefonie/ Skype wenigstens noch das Vorhandensein einer Kamera. Die Auflösung beträgt bei beiden Kameras im 16:9 Format 1280×720, im 4:3 Format 1536×1152 und mir ist es nicht gelungen, auch nur ein einziges scharfes Bild zu machen. Das hat allerdings nicht zwingend etwas mit der schwachen Auflösung zu tun, sondern auf eine Fokussierung wurde anscheinend komplett verzichtet, oder sie ist so langsam, dass man keinerlei vernünftige Bilder machen kann.

 

Betriebssystem

Das Update auf das WIN10 „Fall Creators Update“ funktionierte problemlos, wenn auch etwas langwierig (knappe 6 Std. war das Surbook Mini beschäftigt), ansonsten gibt es zu Windows 10 Home nichts Negatives oder auch besonders Positives zu berichten, was auf das Konto des Tablets gehen würde.

 

Akku

Der Akku wird vom Hersteller mit 8000 mAh angegeben. Die Windowsmessungen zeigen mir hier einen Wert von 37 Wh bei 7,4 V an und ich war hier schon etwas verwundert, denn das passt rechnerisch nicht ganz zusammen. Sollten die angegebenen Werte aus Windows stimmen, dann endet man bei einem 5000 mAH Akku und nicht bei den angegebenen 8000 mAH, wie der Hersteller, bzw. einige Websites angeben, … Verschiedenste Tools und Tests kommen immer wieder zum gleichen Ergebnis. Das Chuwi Surbook Mini hat „nur“ 5000 mAh.Trotzdem kommt man mit dem Chuwi Surbook Mini auf eine errechnete „Display on-time“, ohne Last (außer natürlich dem „Logging“ des Batteriestatus) und 25% Helligkeit, von ca. 8,5 Std. was im Grunde ziemlich in Ordnung ist für einen 5000mAh Akku. Nach 7 Std. Test mit angeschaltetem Display hatte ich noch fabelhafte 17% Akku. Natürlich ist das nur ein theoretischer Wert, aber er zeigt doch, was das Gerät für eine Ausdauer hat.

 

Im tägl. Betrieb bzw. eher im Nichtbetrieb habe ich durchaus verkraftbare Akkuverluste (7% in 12 Std.) im Stand-by beobachten können, was wiederum heißt, dass die angegebene Akkulaufzeit in Windows für überwiegend reines Arbeiten verwendet wird. Dies ist als mobiles Gerät sehr positiv, da man mobil nicht zwingend immer einen Stromanschluss verfügbar hat.
Was die gefühlte Laufzeit angeht, so komme ich locker damit über den Tag (5-6h Nutzung sind allemal drin, wenn man nicht spielt). Einen Abend Surfen, ein bisschen Videos anschauen, Office, nebenbei ein paar Emails abfragen und beantworten, alles locker machbar.

Im Videostreaming mit der App „meine Mediathek“ bei 25% Helligkeit im Vollbild und Lautstärke auf 50 brauchte das mir vorliegende Surbook Mini tatsächlich nur ca. 31% Akku in 3 Stunden Streaming beim ausbalancierten Modus in den Mobilitätseinstellungen.

Der Akku des Gerätes kann auch über ein „Standard USB-C Ladekabel eines Smartphones geladen werden, aber so richtig glücklich wird man dabei nicht, denn die Ladegeschwindigkeit ist dann tatsächlich um einiges langsamer als mit dem mitgelieferten Netzteil. Bei gleichzeitiger Benutzung des Tablets kann es außerdem sein, dass ein Standard USB-C Netzteil einfach nicht genügend Power abgibt, um den Akku im Betrieb zu laden. Im Standby ist das kein Problem, auch wenn dies entsprechend lange dauert. Zu bevorzugen ist hier in jedem Fall, entweder das Original Ladegerät, oder ein ausreichend dimensioniertes Standard USB-C Netzteil.

In Summe ist der Akku absolut ausreichend und da Windows hier im Standby und beim Videostreaming sehr sparsam ist, steht dem mobilen Begleiter, oder dem „Streaming Tablet“ aus meiner Sicht nichts im Wege.

 

Lieferumfang

Die Verpackung ist Chuwi typisch eine braune, kompakte Kartonage welche eher unauffällig wirkt.
Mit von der Partie sind außer dem Tablet selbst, die üblichen Beigaben:

  • Ein kleines kompaktes Usermanual in 8 Sprachen (darunter auch ein kleiner deutscher Part),
  • eine Garantiekarte,
  • ein zweisprachiges (englisch/ chinesisch) Faltblatt,
  • ein kleiner englischsprachiger Reminder was zu beachten ist, nachdem man das Gerät erhalten hat,
  • ein „Product Inspection Report“ welcher über die Qualitytests Auskunft geben soll,
  • ein „Certificate of conformity“ und
  • ein kleiner Intel Celeron Aufkleber.
  • Außerdem natürlich ein AC/DC Ladeadapter (Output Power: 2000mA) mit USB-C Kabel.

Leider ist diese USB-C Stecker fest mit dem Netzteil verbunden. Das Gerät welches ich erhalten habe, hatte auch gleich einen Eurostecker (Typ-C). Alles in allem sinnvoll, vor allem, wenn man bedenkt, dass erstmal keinerlei Adapter notwendig ist um das Gerät zu laden.

 

Wo kann ich das CHUWI Surbook Mini kaufen?

In Deutschland wird das Surbook Mini leider nicht angeboten, aber es kann problemlos über GearBest aus China bestellt werden. Hier gehts zum Angebot

Meine Erfahrungen mit GearBest und dem Import aus China könnt ihr in meinem Blog Artikel nachlesen | Meine Erfahrungen mit GearBest und dem Import aus China

 

Versand & Zoll

Der Versand nach Deutschland ist kostenlos und eure Ängste wegen dem Zoll sollten in diesem Fall unbegründert sein, weil Gearbest die Verzollung für euch vornimmt (Wenn ihr die Versandart „Priority Line: German Express“ bei der Bestellung wählt). Genaueres zum Versand & der Verzollung könnt ihr im Blog von GearBest.com nachlesen.

Somit wird das Paket bis zu eurer Haustür geliefert, ohne dass weitere Kosten anfallen ?

 


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Pro

  • gute, wertige Verarbeitung
  • Display hervorragend und sehr hell
  • viele sinnvolle Anschlüsse und Optionen
  • ausreichend Leistung für den täglichen Office Betrieb
  • Akkulaufzeit

Contra

  • keine Mobilfunkschnittstelle
  • nur 64GB Speicher (für Windows etwas dürftig)
  • Kamera Qualität absolut ungenügend

Fazit

„Weder Fisch noch Fleisch“, was keinesfalls Negativ zu sehen ist. Das Chuwi Surbook Mini hat absolut seine Berechtigung auf dem Markt. Als reines Mobility Gerät für Office Anwendungen unterwegs ist das Gerät eigentlich zu unhandlich, bzw. einfach zu schwer. Des Weiteren sind die Konnektivitätsoptionen mit WLAN und Bluetooth sehr spärlich, so sollte man grundsätzlich sein Smartphone als Hotspot zur Hand haben. Wer über die beschriebenen „Schwachstellen“ hinwegsehen möchte, den erwartet ein durch und durch gutes Tablet zu einem vernünftigen Preis, welches die meisten Anwendungen einwandfrei und ohne Wartezeit bewerkstelligen kann- Office Anwendungen funktionieren allesamt sehr gut. Für Casualgames aus dem Windows Store ist das Tablet ebenfalls gut und leistungsfähig genug. Multitasking funktioniert, solange man es dabei nicht übertreibt. Wer auf einem mobilen Gerät Photoshop verwendet oder Videos schneidet, sollte sich eh überlegen ob es der richtige Weg ist dies auf einem mobilen Begleiter zu machen. Ich könnte mir das Gerät als Ergänzung zum Smartphone sehr gut vorstellen für Außendienstmitarbeiter oder Menschen dessen Hauptaugenmerk die Kommunikation und Office sind, eine Speicherkarte natürlich vorausgesetzt…
83.3
Akkulaufzeit - 85
Design & Verarbeitung - 85
Display - 90
Handling & Mobilität - 80
Konnektivität - 80
Performance - 80
Tobias Hartmann
Hi, ich bin Tobias - Gründer und seit 2009 begeisterter Blogger auf tobias-hartmann.net! Mit Begeisterung berichte ich euch über Smartphones, Tablets & Notebooks aus China, versuche euch bei alltäglichen IT Problemen zu unterstützen und schreibe Anleitungen um euch zu helfen.