Kinder & Social Apps: Wo liegt die Grenze?

Allgemein
Gearbest 11.11 main time banner promotion

Sponsored Post / Werbung / Anzeige

 

In der Ära der neuen Technologien und Vielfalt der Online-Unterhaltung wurden soziale Netzwerke ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens. Den Kindern wird empfohlen, eigene Seiten erst ab 13 Jahren zu erstellen. Facebook lässt zum Beispiel keine Accounts registrieren, wenn der Nutzer unter 13 Jahre alt ist; WhatsApp darf man in der EU erst ab 16 Jahren benutzen.

Aber Entwicklung von Smartphones, Tablets und globaler Computerisierung lässt uns die Situation von mehreren Seiten betrachten.

 

Nützliche soziale Apps

Soziale Netzwerke sind eine wunderbare Plattform, auf welchen jedes Kind viel lernen kann. Für das Kind kann es ein unterstützender Faktor in dessen Entwicklung sein. Ein weiterer Pluspunkt: ein kleiner Schüler kommuniziert mit neuen Leuten, indem er Kommunikationsfähigkeiten erwirbt und sich auf das Erwachsenenleben vorbereitet.

Sozialisierung ist wirklich ein wesentlicher Prozess für ein Kind, besonders wenn es einem schwierig fällt, mit anderen Kindern in der realen Welt zu kommunizieren. Wenn man am Computer sitzt oder sogar mit dem Smartphone ins Internet geht, hat man es viel leichter gemeinsame Gesprächsthemen mit seinen neuen Freunden zu finden. In der Zukunft wird das Kind diese Erfahrungen in der Kommunikation & dem Umgang mit anderen Personen in der Realität nutzen können.

Die bildende Funktion der sozialen Netzwerke kann einem Kind viel Nutzen bringen. Man kann interessante Themen und Gruppen abonieren und verfolgen (Mathematik, Astronomie, Kunst, usw.). Kaum einer schlägt heute noch ein Buch auf und sucht nach den benötigten Informationen, wenn es im Internet oder über soziale Netzwerke viel schneller und komfortabler funktioniert. Kinder erhalten dadurch aber nicht nur informationen, die altersgerecht und weiterbildend sind, sondern auch viel „falschen & schlechten Content“.

 

Unsichere neue Welt

Viele Experten warnen, dass sich das Kind vielen Risiken ausstetzt und dadruch kann auch die ganze Familie betroffen sein kann.

  • moralische Werte (Pädophile / Pornografie)
  • Eingriff in das Privatleben (Veröffentlichung von Fotos und Hobbys)
  • physische Sicherheit (Mobber, Fans, Feinde)
  • Viren
  • betrügerische Gefahren (der Status „im Urlaub“ gibt möglichen Einbrechern interessante Informationen)

In der Regel hält der Schutz, der in sozialen Medien oder anderen Online-Ressourcen gesetzt wird,  der riesigen Neugier von Kindern nicht Stand. Das eingegebene Alter kann nur von Eltern auf Richtigkeit kontrolliert werden, deshalb können die Kleinen einen Zugang zu für sie interessanten Informationen meistens problemlos erhalten.

 

Kinderschutz in Social Apps

Besprechen Sie mit Ihrem Kind welche Gefahren das Internet mit sich bringen kann. Geben Sie ihrem Kind ein Gefühl von Sicherheit und sprechen sie mit ihren Kleinen offen über alle Themen.  Erklären sie wann, für was und warum man das Internet benutzt werden kann. Stellen sie klare Regeln zur Nutzung des Internets auf (Dauer, Tageszeiten usw.). Stellen sie sicher, dass das Kind keine vollständigen persönlichen Daten veröffentlicht. Es ist wichtig, dass sein Profil keine Informationen enthält, mit denen man identifiziert werden kann. Durch zu viele Informationen kann ein Kind Cyberbedrohungen oder Angriffen von Online-Betrügern ausgesetzt sein.

Um den Schutz der Kinder in der weiten Onlinewelt gewährleisten zu können, gibt es spezielle Apps mit genau diesen Features. So eine Software gilt nicht nur als Handy Ortungs-App, sondern wird auch effektiv wie mSpy App zum Sperren von Apps verwendet. Mit dieser Art von Apps können sie zusätzlich die Onlinezeit ihrer Kinder prüfen bzw. einschränken.

Unabhängig von Ihrer persönlichen Einstellung zu sozialen Netzwerken –  wenn ein Kind ein Konto anlegen möchte, sollten sie dies unter Betrachtung der hier erwähnten Punkte ab einem gewissen Alter erlauben. Am Wichtigsten ist allerdings – Legen sie die Karten offen und informieren sie ihr Kind über die Überwachung und Einschränkungen. Das Kind sollte nicht in Unwissenheit gelassen werden.

 



Ähnliche Artikel



Beitrag teilen



Tobias Hartmann
Hi, ich bin Tobias - Gründer und seit 2009 begeisterter Blogger auf tobias-hartmann.net! Mit Begeisterung berichte ich euch über Smartphones, Tablets & Notebooks aus China, versuche euch bei alltäglichen IT Problemen zu unterstützen und schreibe Anleitungen um euch zu helfen.