Apps – der digitale Geschäftszweig für jedermann und alle möglichen Ideen

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Der Smartphone-Markt boomt. Das ist auch kein Wunder, nutzen doch mittlerweile fast 4 von 5 Deutschen ein solches Gerät. Einer der Hauptgründe ist sicherlich, dass aktuelle Modelle ähnlich funktionsreich sind wie das bekannte Schweizer Taschenmesser. Verantwortlich dafür ist nicht nur die potente Hardware, die die kleinen Alleskönner antreibt – sondern auch die unzähligen verfügbaren Apps.

 

Apps über Apps

Das App-Angebot wächst stetig, egal ob im App Store von Apple oder in Googles Playstore. Letzterer beinhaltet mit Stand Oktober 2017 über 3,3 Millionen verschiedene Apps – das sind doppelt so viele wie vor 3 Jahren. An Kreativität mangelt es den App-Entwicklern nicht, die Bandbreite der kleinen Programme reicht von nützlich über kurios bis fragwürdig.

Ein paar Beispiele: Dass Navigations-, Foto- oder Übersetzungs-Apps praktisch sind, wird wohl niemand bestreiten. Auch Dating-Apps wie Tinder werden immer beliebter. In diesem Bereich gibt es allerdings auch noch wesentlich abgefahrenere Varianten, bei denen die Partnersuche etwa über die persönlichen Präferenzen bezüglich Speck funktionieren soll. Ebenfalls von fragwürdiger Sinnhaftigkeit ist die App „Gudak“ – eine Fotoanwendung, bei der das geschossene Bild drei Tage braucht, um „entwickelt“ zu werden. So lange muss man nämlich warten, bis man es sich ansehen kann. Das ist dann wirklich nur etwas für absolute Retro-Fans – oder diejenigen, die ernsthaft behaupten, früher sei alles besser gewesen.

Es gibt aber auch Apps, die potenziell Leben retten können: An der Universität Darmstadt arbeiten Forscher gerade an einer Messenger-App, die auch ohne Mobilfunknetz funktioniert, falls dieses im Katastrophenfall zusammenbrechen sollte.

 

Wertvolle App-Ideen

Ein Grund für das riesige App-Angebot ist, dass viele dieser kleinen Programme vergleichsweise einfach zu entwickeln sind und sich mit ihnen eine Menge Geld verdienen lässt: Im vergangenen Jahr gaben allein die User des Google Playstore über 12 Milliarden Dollar für Apps und In-App-Käufe aus.

Und es ist nicht einmal sehr weit hergeholt, dass man mit einer guten Idee und etwas Ehrgeiz ein Stück von diesem großen Kuchen abbekommen kann, wie einige Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit zeigen. So verkauften zwei Berliner Brüder jüngst ihre Mathe-App für einen zweistelligen Millionenbetrag an einen US-Investor.

Dabei muss man nicht einmal jung sein und umfangreiche Programmierkenntnisse besitzen, um in der App-Welt erfolgreich zu sein. Besonders eindrucksvoll bewies das eine heute 82 Jahre alte Japanerin, die aus Interesse in die Materie eintauchte und eine Spiele-App speziell für ältere Menschen entwickelte – das brachte ihr sogar die Aufmerksamkeit von Apple-CEO Tim Cook ein. Man lernt eben nie aus – und gute Ideen haben auch heute noch eine Chance auf Erfolg.


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Hi, ich bin Tobias – Gründer und seit 2009 begeisterter IT-Blogger auf tobias-hartmann.net! Mit Begeisterung versuche ich euch bei alltäglichen IT Problemen zu unterstützen, schreibe Anleitungen zu diversen IT-Themen und berichte euch über Smartphones & Tablets aus China.