tobias-hartmann.net - IT Blog

Cloud zur Datenspeicherung: Nutzer müssen besser aufgeklärt werden

3. Mai 2016

Für viele ist die Cloud die ultimative Lösung für eine unkomplizierte und clevere Datenspeicherung. Mittlerweile setzen auch viele deutsche Unternehmen verstärkt auf Cloud-Computing. Dennoch haben viele IT-Entscheider noch immer Zweifel, ob sie ihre sensiblen Daten wirklich Public Cloud-Anbietern anvertrauen können. Um diese Zweifel aus der Welt zu räumen, müssen Anbieter verstärkt auf Aufklärung und höhere Sicherheit setzen, so der Cloud Security Report von Intel Security.

Cloud oder nicht Cloud? Vor dieser Frage stehen gerade viele IT-Sicherheitsentscheider deutscher Unternehmen. Die Angst, sensible Daten könnten in falsche Hände geraten, ist bei vielen nach wie vor sehr groß. Dabei ist Cloud-Computing gerade in Deutschland für den Einsatz von vernetzten Produktionsanlagen von großer Bedeutung. Immerhin haben bereits 71 Prozent der deutschen Unternehmen den Umstieg auf die Cloud geschafft. 54 Prozent davon nutzen allerdings am häufigsten die Private Cloud. Höchst sensible Daten vertrauen dabei gerade einmal acht Prozent der Befragten einem Public Cloud-Anbieter an.

Laut der weltweiten Untersuchung „Blue Skies Ahead? The State of Cloud Adoption“ von Intel Security spielen Sicherheit und Vertrauen eine entscheidende Rolle für die erfolgreiche Integration von Cloud-Lösungen in ein Unternehmen. Einige Cloud-Anbieter wie beispielsweise 1&1 stärken das Vertrauen der Nutzer in ihren Cloud Server, indem sie aus Ratings wie „Top 10 Cloud Vendor Benchmark 2016“ als Testsieger hervorgehen. Und genau das scheint laut der Untersuchung von Intel Security auch der richtige Weg zu sein. Um den Aufstieg des Cloud-Computing noch weiter voran zu treiben, muss das Vertrauen von Unternehmen jedoch noch weiter wachsen. Das setzt unter anderem auch ein fundiertes Grundwissen der Abläufe sowie der Gefahren der virtuellen Datenspeicherung voraus.

Die Konsequenzen von Sicherheitsvorfällen in der Cloud verstehen laut Untersuchung gerade einmal 26 Prozent der deutschen Unternehmen. Dabei hat die Datensicherheit insbesondere bei Führungskräften im Unternehmen oft allerhöchste Priorität. Es wäre schließlich nicht das erste Mal, dass der Verlust von sensiblen Daten fatale und rufschädigende Folgen für das Unternehmen gehabt hätte. Deshalb sollte die Aufklärung über Risiken der Speicherung unternehmenswichtiger Daten in der Cloud noch stärker betrieben werden. Nun liegt es offensichtlich an den Technologieanbietern, private Nutzer sowie Unternehmen besser zu informieren und ihnen somit den Umstieg auf die Cloud zu erleichtern.

Bildrechte: Flickr Server – Cyber Security Perspecsys Photos CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten



Ähnliche Artikel

  • Chicco

    Eigenen Cloud erschaffen und nicht von anderen Anbieter abhängig machen.

    Greetz