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Windows 8.1 – einige Neuerungen des Windows-Upgrades

17. Dezember 2013

Windows 8.1 Logo

Microsoft selbst sieht Windows 8.1 nur als ein Upgrade an und bezeichnet es in seinem Produkt-Lifecycle wie selbstverständlich als Service Pack. Auch dem User der bisherigen Version wird 8.1 nicht so erscheinen, als hätte der Software-Riese aus Redmond, Virginia ein völlig neues Betriebssystem erfunden. Obwohl Vieles beim Alten blieb, hat es einige wirklich interessante Neuerungen gegeben.

Und eben diese Neuerungen sind es, die Windows 8.1 zu einem gut gelungenen Betriebssystem machen.

 

Einmal das Upgrade, bitte

Anders als früher hat Windows Update nicht einfach von selbst das Service Pack heruntergeladen, wie wir es früher gewohnt waren. Auch kam das Upgrade nicht wie ein typisches Service Pack daher, es bestand nämlich nicht aus lauter einzelnen Updates. Windows 8.1 musste gesondert aus dem Windows Store heruntergeladen und installiert werden.

Gleich nach der Installation tauchte schon die erste Neuerung auf: statt mit dem bisherigen lokalen Konto soll der Nutzer sich mit einem Microsoft-Konto anmelden. Einen Ausweg scheint es auf dem ersten Blick nicht zu geben. Zum Glück ist er doch vorhanden. Dafür wird wahllos irgendeine Fantasie-E-Mail-Adresse eingegeben. Auch das Passwort ist nicht real. Nach dem Betätigen des Anmeldebuttons stellt Windows dann auch gleich fest, dass die angegebenen Kontodaten falsch sind, und bietet in diesem Zusammenhang an, ein lokales Konto zu erstellen.

 

Kleinere Spielereien, die erst unter Windows 8.1 möglich sind

Einmal installiert, gestartet und angemeldet, geht die Entdeckungstour in die Tiefen von Windows 8.1 auch schon los. In verschiedenen Communitys im Netz, wie Gutefrage.net, machen User immer wieder auf praktische Funktionen des Betriebssystems aufmerksam. Wer Kinder hat, der kann sich beispielsweise einen Kniff bei den Kontoeinstellungen zu Nutze machen, indem ein neues Konto erstellt wird, dass allerdings nur auf speziell zugewiesene Apps Zugriff erhält.

Auch in puncto App-Darstellung hat sich etwas getan. Damit unterstützt die neueste Windows-Version das Multitasking am PC. Waren unter Windows 8 nur 2 Apps nebeneinander auf dem Bildschirm darstellbar, können jetzt vier Stück auf einmal angezeigt werden. Deren Fenstergröße kann individuell festgelegt werden. Wer mehr als einen Monitor hat, der kann sich sogar acht Apps zeitgleich anzeigen lassen.

Des Weiteren wurde das bekannte und beliebte Startmenü unter Windows 8.1 wieder aktiviert. Sogar der Wunsch der User, Windows wieder auf dem Desktop starten zu können, wurde in der neusten Windows Version umgesetzt. Somit erhält der Anwender die bekannte Navigation zurück und fühlt sich wohl in einer gewohnten Umgebung.

Richtig gut ist übrigens die Integration des Microsoft eigenen Cloud-Speichers SkyDrive in die Bedienoberfläche. Über den Windows Explorer kann somit (bei bestehender Internetverbindung) auf alle in der Cloud gespeicherten Dateien zugegriffen wären, so als wären sie auf der Festplatte abgelegt. Das funktioniert allerdings nur, wenn Windows 8.1 mit einem Microsoft-Account genutzt wird.



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