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Systemkompabilität das neue A und O

7. November 2013

Während sich im Bereich Software und Unterhaltung früher noch die Konkurrenzfirmen durch Exklusivität so stark wie möglich von einander abgrenzen wollten, so liegt heute der Fokus vieler Software Hersteller darauf, dem User die größtmögliche Breite an Komfort zur Verfügung stellen zu können. Auch wenn man am Beispiel Sony und Microsoft (Playstation und Xbox) sieht, dass mit Marken von Spieletiteln oder Gadgets meist eine gewisse Menge an Prestige verbunden ist, so ist doch die auf lange Sicht ökonomischere Taktik das Verbessern der Usability durch plattformübergreifende Anwendungen.

Nun begrenzt sich diese Taktik logischerweise auf einzelne Produkte, bei denen es sich enorm für den Entwickler lohnen kann, mehrere Plattformen mit der Software zu versorgen. Ein gutes Beispiel wären hierbei Video-on-Demand Services, die sich selbst wohl als große Online-Videothek bezeichnen würden. Der Grund dafür, dass sich das Design mehrerer Apps für die verschiedenen Geräte eignen, liegt wohl auf der Hand. Wer auf dem Fernseher durch die Smart-TV Funktion bereits die App installiert hat und sich bereits registrieren konnte, der hat zusätzlich zum Fernseher noch die Möglichkeit, den Service auf dem Smartphone, dem Tablet und sogar auf der Spielekonsole (PS3, Xbox 360) zu nutzen. Eine Übersicht gibt meist der Service-Provider selbst. So kann man online die kompatiblen Geräte einsehen und sogar einen Systemcheck vollziehen, um zu sehen, ob die Internetverbindung für die Wiedergabe der zahlreichen Filme in HD-Qualität (1080px) schnell genug ist. Für gerade die neuen Titel, mit denen beispielsweise WATCHEVER wirbt, eignet sich dies besonders gut:

 

 

Wie dieser Trend sich entwickeln wird

Interessant ist an dieser Entwicklung jedoch am meisten, dass es ein Unternehmen vormacht und andere immer stärker merken, wie wichtig diese Eigenschaft eines Software Produktes ist. Zu sehen ist dies dabei nicht nur im Bereich des Video-on-Demand oder Filmstreams im Internet, sondern auch bei der Verarbeitung anderer, digitaler Medien. So ist bereits das Cloud-Computing Zeichen des Web 2.0, der neuen Telekommunikation. Ein Teil dieser Cloud-Technologie ist beispielsweise das kostenlose System „Dropbox“ mit dem die User Dateien auf temporäre Server hochladen und limitiert für Andere zugänglich machen können. Durch ein Passwort kann man diese Daten vor Dritten schützen und somit sicher zeitlich begrenzt im Internet „lagern“.

Wer diese Dienste nicht nur zum Download für andere, sondern für den langwierigen Abruf bereitstellen möchte, für den eignet sich beispielsweise der Cloud-Dienst von Apple, iCloud. Hierbei kann man mit allen Apple Geräten sowie weiteren, kompatiblen Geräten, die man besitzt kabellos auf die gleichen Dokumente und Dateien zurückgreifen, ohne dass es längere Ladezeiten benötigt. So sollte vor allem die Zukunft für den Nutzer aussehen: Unkompliziert und schnell, bequem und einfach, flexibel und flüssig.



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