Call of Duty: Modern Warfare 3 – Robert Bowling über Konsolenhacks

Call of Duty

Im vergangenen Jahr hatten die Spieler der PS3-Version von Call of Duty: Black Ops massiv mit Hackern zu kämpfen; der Multiplayer war nahezu unspielbar. Im Interview mit GamerZines.com und Techland.com nahm Creative Strategist Robert Bowling Stellung, was Infinity Ward für Maßnahmen gegen Konsolenhacker ergreifen will und wo die Grenzen liegen.

Obwohl Black Ops ursprünglich von einem anderen Studio entwickelt wurde, sei sich IW der Probleme und Wünsche der Spieler bewußt, auch wenn diese auf einem eigentlich „fremden“ Call of Duty Teil basieren. Bowling sieht die Fehler anderer Teams nicht als Gefährdung für das Franchise, sondern sein Studio in der Verantwortung, das Feedback aus der Sicht als Marke zu betrachten und aufzunehmen. So sei es schon immer ein Standard von Infinity Ward, jede Plattform gleich zu behandeln und sicher zu stellen, dass sie die gleiche Aufmerksamkeit, Hingabe und Qualität erhält.

Vor allem die Probleme auf der PS3-Plattform sorgten im vergangenen Jahr für Wut und Enttäuschung unter den CoD:Black Ops Spielern. Was hat IW aus diesem Fiasko gelernt? Bowling hierzu:

Nun gut, die Realität ist dass es in der Welt in der wir leben nicht eine Plattform oder Spiel gibt, die nicht durch Hacks angreifbar ist. Deshalb betrachten wir das große Ganze und sehen, dass ganz klar Maßnahmen ergriffen werden müssen um das zu verhindern und die Gameplay-Erfahrung unserer Nutzerbasis zu erhalten. Vor allem 30 Millionen Leute, das sind gewaltige Erwartungen die da an das Spiel gestellt werden.

Also hat sich IW – mit Modern Warfare 2 als Basis – auf eine Infratruktur fokussiert welche auf dem Back-End aufgebaut werden kann. Damit wollen sie sicherstellen dass IW die Oberhand behält und all das beheben kann, was anfällt. Das bezieht sich nicht nur auf den Support nach Release zur Behebung von Exploits, sondern auch und vor allem auf eine komplette Überarbeitung der Programmierung, um alte Lücken und Sicherheitsexploits zu schließen. Damit wollen sie das System abschließen und zunageln. Doch auch die Entwicklung der Hacks steht nicht still, was weitere Probleme mit sich bringt. Bowling hierzu:

Das ist etwas worüber man sich in den Zeiten vor Modern Warfare 2 nicht sorgen musste, als Konsolen-Verschlüsselung alles war was man benötigte. Darauf kann man sich nicht mehr verlassen. Doch wir haben noch einiges an Arbeit vor uns, haben schon viel für Modern Warfare 3 getan um sicher zu stellen, dass wir unsere Türen abschließen und uns nicht nur darauf verlassen, dass sie die ihren schließen.

Auch hier ist die Zusammenarbeit mit Sledgehammer Games profitabel, können diese doch ihre Erfahrungen mit Exploits aus anderen Online-Spielen mit einbringen. Man habe damit zwei Teams von Technikern am Start die sich der Probleme mit Konsolenhacks sehr bewußt seien.

Ob es gelingt, wenigstens einen kleinen Teil der Hacker draußen zu halten, wird sich zeigen. Es würde schon reichen wenn wenigstens die altbekannten Lücken der Call of Duty Serie endlich für immer geschlossen werden.

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