Call of Duty: Black Boops oder die Rückkehr des „Alltäglichen Wahnsinns“

Call of Duty

Nach dem Hype ist vor dem Hype. Wer meine kleine Kolumne vermisste, darf sich freuen. Wer hoffte, ich schwiege für immer, dem mögen alle Black Ops Ränge verdorren und die Geschlechtsteile resettet werden… vice versa! Der Alltägliche Wahnsinn ist wieder da und betrachtet, in garantiert unregelmäßigen Abständen, das Spielerleben aus der Perspektive eines vogonischen Maulwurfs – mit kahlem Kopfe in stinkenden Ausscheidungen steckend, dabei laut fluchend.

Fangen wir mit einer intellektuellen Herausforderung an: Was haben Call of Duty, Grand Theft Auto und Football Manager gemeinsam? Wer jetzt verzweifelt auf seinem Bürostuhl umherhüpft und mit erhobenem Finger schnippt, ist ein kleiner Streber, der sicher noch den Geschmack der Klosteine des Schulurinals kennt. Natürlich repräsentieren diese Titel erfolgreiche Spielreihen, aber was verbindet sie zusätzlich? Jetzt lernt ihr was fürs Leben, ob ihr wollte oder nicht: Dies sind, laut Umfrage des britischen Marktforschungsinstituts „One Poll“, die Top 3 Beziehungskiller-Spiele. Zocken statt kuscheln, ist also nicht der Partnerschaft förderlich, deshalb merke: Wer lieber mit sich selber spielt, darf auch schnell nur an sich selber spielen.

Weitere frivole Anspielungen, über geile Mäuse und deren tiefe, dunkle Löcher – oder heiße, wohl geformte Controller bei denen nur die richtigen Knöpfe gedrückt werden müssen, damit es ordentlich läuft – kommen nicht, dazu bin ich viel zu vernünftig. Selber gefangen im Kerker der Ehe, würde ich es auch nie wagen, an meiner holden Sklavenmeisterin Wort anzulegen. Denn sie spielt – und das macht mir ab sofort Angst. Warum? Eine aktuelle wissenschaftliche Studie beweist eigentlich: Computerspiele entspannen, bauen Stress ab, helfen bei der Konzentration und fördern den Haarwuchs auf dem Rücken. (Letzte Aussage= Eigenbeobachtung). Für all diese positiven Eigenschaften ist es aber zwingend erforderlich ein zusätzliches X zu haben und das nicht im Nickname, sondern im internen Chromosomenpool. Denn Frauen reagieren angeblich anders: Sie werden durch das Zocken von Gewaltspielen, laut Studienaussage, deutlich aggressiver. So harre ich der Schläge und Tritte, die nach diesem Artikel kommen mögen. Bitte Schatz: Nicht wieder auf die gleiche Stelle, alle denken schon, ich schaue zu viele John Wayne Filme.

Aber es hat auch Vorteile mit einem Zockerweib verheiratet zu sein, auch wenn man kein Masochist ist. Dies belegt eine wasser- und schminkdichte Umfrage aus dem intellektuellen Fachmagazin „Cosmopolitan“. Das Ergebnis kann zu Hause statistisch überprüft werden, am Besten im direkten, persönlichen Vergleich mit der nicht spielenden Nachbarin. Denn laut einer Umfrage des Magazins, haben Gamerinnen viermal öfter Sex, als Frauen die nicht zocken. Die Frage „Mit wem?“ drängt sich auf, wird aber von der Erhebung nicht erklärt. Also, lasst mal stecken, denn ein schnelles „Schatz, es ist nicht so wie es aussieht, ich versuche nur die Umfrage zu verifizieren“ sollte jede missverständliche Situation mit euch und/in der Nachbarin logisch und rational erklären.

Dazu bringt eine Frau, auch wenn sie nicht spielt, etwas Wichtiges mit, was einem Mann grundsätzlich fehlt: Ordnung. Wie entscheidend diese ist, zeigt ein Fall aus den USA. Dort wurde ein Dieb auf frischer Tat ertappt. Bei der Festnahme und anschließenden Leibesuntersuchung fanden die Beamten etwas Bemerkenswertes: Im Rektum des Diebs steckte eine Computermaus, das USB Kabelende diente als Schweif. Eine Erklärung blieb der Dieb schuldig, aber diese ist offensichtlich = Single, Gamer, Unordnung, Maus fällt auf Stuhl, Mann fällt auf Stuhl, Maus steckt im Mann. Mit einer Frau im Hause wäre das sicher nicht passiert…obwohl vielleicht hätte der Dieb dann Haarspray, Lippenstift oder einen Mini Cooper im Po gehabt, da darf man(n) spekulieren.

Was soll uns das jetzt alles sagen? Fassen wir einmal alle Aussagen zusammen, schauen uns die kausalen Zusammenhängen an und kommen, zumindest für alle männlichen Call of Duty: Black Boops Gamer, zu der Quintessenz: Wer viel Call of Duty spielt wird schnell einsam, bekommt aber weniger von seiner Frau aufs Maul und darf es straflos mit der Nachbarin treiben – dafür kann einem schon mal ein Kabel aus dem Hintern schauen.

GL & HF!

Quelle: callofduty.4players.de



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