Call of Duty: Black Ops – Bots bashen im Trainingsmodus!

Call of Duty

Der gemeine Multiplayer-Zocker hat es manchmal schwer: Zig unterschiedliche Waffen, Aufsätze, Perks, Equipment, Herausforderungen und neue Karten machen die ersten Level-Schritte ins harte Online-Leben schon schwierig genug. Wenn dann noch die Beschimpfungen der netten Mitspieler dazukommen, hat manch Anfänger schon die Schnauze voll, bevor er überhaupt den zweiten Level erreicht hat. Doch hierfür gibt es jetzt eine Lösung: Bots bashen!

Der brandneue Trainingsmodus von Call of Duty: Black Ops soll Anfängern die Möglichkeit bieten zu üben, bevor sie sich aufs Online-Schlachtfeld trauen. Auf abgeschlossenen Trainingsarealen können sie sich im FFA oder TDM Modus ganz in Ruhe mit dem Waffenhandling und den vielen Möglichkeiten des Multiplayers vertraut machen. Als Kanonenfutter dienen voll digitalisierte Trainingspartner, die einen angenehmen Nebeneffekt haben: sie halten die Fresse!

Auch hier wird gelevelt und freigeschaltet, verdient man Kohle und bekommt neue Perks und Ausrüstungen. Dies geschieht jedoch vollkommen separat vom „echten“ Online-Profil, welches nur für den Multiplayer verwendet wird. Das eigene Levelsystem soll Anfänger und Singleplayer-Zocker mit Berührungsängsten die Basics nahebringen und dazu animieren, irgendwann auch in den Multiplayer einzutauchen.

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Call of Duty: Black Ops

Wem die Bots dann doch zu stumm oder zu schwer zu töten sind, kann auch mit anderen Spielern zusammen im Trainingsmodus zocken. Sogar Hardcore-Zocker, die so was natürlich gar nicht nötig haben, könnten diesen Modus nutzen um zu trainieren oder neue Waffen und Ausrüstungskombinationen auszuprobieren, bevor man seine K/D-Ratio im Online-Wettbewerb versaut. Und last but not least können auch Clans und Spielergemeinschaften ihr Teamwork verbessern, Taktiken verfeinern und Karten, an denen man noch arbeiten muss, gezielt trainieren um ein besseres Gefühl für Spawnpunkte und Spielfluss zu erhalten.

Damit ist der Trainingsmodus nicht nur was für die sogenannten „Noobs“ und „Loser“, sondern kann auch eine wertvolle Hilfe für Pro-Zocker und Leaderboard-Versessene sein. Im Interview mit der PC Action gab David Vonderhaar hierzu ein gutes Abschlusswort:

„Es gibt Hunderttausende von Menschen, die nicht bereit sind online zu spielen. Menschen, die den Einzelspielerteil richtig gut fanden, aber niemals den Schritt auf einen Mehrspieler-Server wagen würden. Ganz ehrlich? Wir denken, das ist eine Tragödie! Unser Mehrspielermodus ist nämlich großartig!

Also haben wir nach einem Weg gesucht, solche Spieler dazu zu bringen, sich doch zu trauen. Also ja, vielleicht sind das nicht die besten Online-Spieler, vielleicht sind es Verlierer wie ihr sie nennt, wenn die aber das Basistraining abgeschlossen haben, wenn sie sich richtig an das Spiel gewöhnt haben und sich damit wohlfühlen, wenn sie ihre Fähigkeiten verbessern können, ohne dass ihnen jemand dauernd „You n**b b***a*d!!11!“ ins Ohr brüllt – dann können wir diese Menschen vielleicht zu dem Pool der „Nicht-Loser“ und Online-Spieler hinzufügen. Und ich denke das ist ein echter Pluspunkt für das Spiel“.

Quelle: callofduty.4players.de



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