Unigine Heaven: Erster DirectX-11-Benchmark

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Unigine Heaven ist der erste Benchmark, der von der DirectX-11-Funktion Hardware Tesselation Gebrauch macht. Tessellation steigert nachträglich die geometrischen Details vorhandener Spielobjekte. Die zusätzlichen Dreiecke erzeugt dabei nicht die CPU, sondern der DirectX-11-fähige Grafikchip. Im Benchmark lässt sich die Tessellation-Funktion per Druck auf F3 an und abschalten, das Drahtgittermodell ist mit F2 über den Bildschirm zuschaltbar. Dafür ist eine DirectX-11-Grafikkarte in Verbindung mit Windows 7 (beziehungsweise zukünftig auch Vista mit DirectX-11-Update) erforderlich. Wer keine solche Grafikkarte sein eigen nennt, kann sich zumindest ein Beispielvideo anschauen.

Auch AMDs Eyefinity-Technik der HD-5000-Serie, über die der Bildschirminhalt auf mehr als zwei Bildschirme gestreckt werden kann, unterstützt der Unigine-Heaven-Benchmark. Weitere Features sind „Screen-space ambient occlusion“, volumetrische Wolken und eine dynamische Tageslichtsimulation. Neben dem herkömmlichen Benchmark-Durchlauf lässt sich das idyllische Gebiet auch selbst erkunden. Der Benchmark steht zum kostenlosen Download auf der Unigine-Seite bereit und funktioniert im DirectX-9 und 10-Modus mit Grafikkarten ab der HD-2000- oder GeForce-7-Serie mit mindestens 256 MByte Speicher. Für den DirectX-11-Modus ist derzeit eine AMD-Grafikkarte der HD-5000-Serie Voraussetzung. Nvidia bietet noch keine DirectX-11-fähigen Grafikkarten an.
Unigine Heaven

Quelle: heise.de


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